Jubelprinzen 2022

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Im Jahre 1997 regierten Norbert II. Hemesath und Frau Ulrike in der Berge.

(Foto: privat)

Unter dem Motto „Einer für Alle! Berge für uns!“ wurde während der tollen Tage gefeiert. Das Mottolied: „Zehn kleine Jägermeister“  von den Toten Hosen war ein echter Renner. Zu dieser Zeit wurde noch am Nordring im Autohaus Carl König zwei Tage Karneval gefeiert. Der Elferrat bestand aus Bewohnern des Neubaugebietes Biekmeresch. Als Zeremonienmeister ernannte man Klaus-Peter Tillmann. Die Wahl des Prinzen war eine kurze Sache. Norbert wurde gefragt und hat direkt ja gesagt. Er war viele Jahre  Mitglied des Berger Spielmannszuges,  spielte  Lyra und Querflöte. Außerdem ist er seit vielen Jahre im Berger Wagenbau aktiv.

Das Jubelpaar Hubert I. und Hedwig Austrup mit seinem Elferrat

(Foto: privat)

Ein großes Jubiläum der Eheleute Hubert und Hedwig Austrup, sie waren das Saalprinzenpaar der Berger Bösen Buben vor 50 Jahren, im Jahre 1972. „Zickzack – Zigeunerpack“, so lautete das Motto, der Elferrat wurde angeführt von Chef Alfons und Agnes Bosse. Zudem gehörten Erich und Bärbel Winter, Günter und Karin Beike, Franz und Anni Thünemann, Hans und Rita Münninghoff, Heinz und Rita Scheipermeier, Erich und Gaby Tecklenborg, Helmut und Hilde Voscort sowie Klemens und Leni Bröring vor jetzt 50 Jahren zur närrischen Riege im Berger Land. Eine überaus lustige Truppe, für die Stimmung und Spaß stets klar im Vordergrund standen.

Hubert hatte im Vorfeld von seiner Schwiegermutter ein klares „Prinzen-Verbot“ bekommen, doch das Los wollte es halt anders. Hubert war vor 50 Jahren der strahlende Regent im Berger Land, erstmals übrigens ein Berger Prinz mit weißer Strumpf- und schicker Pumphose und einer Mütze mit langen Pfauenfedern.

Wenn wir hier jetzt beginnen wollten, die großen Verdienste von Hedwig und Hubert Austrup für die Berger Schützengesellschaft aufzulisten, dann würde das  den Rahmen sprengen. Ganz egal, ob zu Schützenfest oder im Karneval. Ob im Vorstand, im Wagenbau oder auch in der Schießmannschaft: Hedwig und Hubert Austrup waren stets mit sehr großem Engagement zur Stelle, wenn sie in verschiedensten Aufgaben gebraucht wurden. Und sie wurden verdammt oft gebraucht in der Berge, doch niemals wurde dieses Paar müde, seine komplette Kraft in den Dienst des Vereins zu stellen. Hedwig und Hubert Austrup haben „ihre“ Berge gelebt und geliebt, für beide galt stets das Motto: „Geht nicht – gibt es nicht.“

60 Jahre Jubelprinz in der Berge: Hans I. Vosse

(Foto: privat)

Ein Urgestein des Dettsken Karnevals feiert in diesem Jahr ein seltenes Jubiläum.  60 Jahre Prinz der Berge. „Unser Hans – der kann`s.“ Das denkt man sich, wenn man die Geschichten von Hans I. Vossen hört. In jungen Jahren schon mit der Truppe: „Drei Flitzer“ unterwegs machte er seit seinem 15. Lebensjahr Musik. Hans – damals noch jung an Jahren – bekam von einem bekannten Polizisten Personen-Schutz für die Heimwege, damit er seine Auftritte vor allem im Kolpinghaus absolvieren konnte und seine Mutter beruhigt war. Es wurde gemunkelt,  dass Hans den Polizisten öfter nach Hause brachte als er ihn.

Bei einem dieser Auftritte wollte man seine Mutter nicht ins ausverkaufte Kolpinghaus lassen. Worauf sie sagte: „Dann nehme ich meinen Hans gleich mit nach Hause.“ Schon war ein Platz frei.

Erwähnt werden muss,  dass Hans seine Frau Marianne am 11.11.1967 um 11.11 Uhr standesamtlich heiratete, die gesamte KGE Spalier stand. Zum Prinzen der Berge wurde Hans auserkoren, weil er der Jüngste im Elferrat war. Leider fiel der Rosenmontagszug 1962 mit Stadtpinz Theo Fallenberg wegen der Flutkatastrophe in Hamburg aus.

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