Im Garten mit Jacky (9.)

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(Foto: Schwegmann)

Hey, ich bin Jacky und ich liebe es, Zeit in meinem Garten zu verbringen.

Bewässern und Mulchen – so bleibt der Garten auch im Sommer fit

Besonders im Sommer freue ich mich über blühende Stauden, frisches Gemüse und eine reiche Ernte. Doch gerade in trockenen und heißen Phasen stellt sich für viele Hobbygärtner die gleiche Frage: Wie halte ich meine Pflanzen gesund, ohne jeden Tag stundenlang zur Gießkanne greifen zu müssen? Zwei einfache Maßnahmen können dabei helfen: richtiges Bewässern und Mulchen.

(Foto: Uda)

Viele Pflanzen leiden nicht unter zu wenig Wasser, sondern unter einer falschen Bewässerung. Häufiges, oberflächliches Gießen sorgt dafür, dass die Wurzeln nah an der Bodenoberfläche bleiben. Dort trocknet der Boden jedoch besonders schnell aus. Sinnvoller ist es, seltener, dafür aber gründlich zu gießen. So gelangt das Wasser tiefer in den Boden und die Pflanzen bilden kräftige Wurzeln, die auch längere Trockenphasen besser überstehen.

Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist der frühe Morgen. Dann ist der Boden noch kühl und das Wasser kann gut aufgenommen werden. Gleichzeitig verdunstet deutlich weniger Feuchtigkeit als während der heißen Mittagsstunden. Wer abends gießt, sollte darauf achten, dass Blätter möglichst trocken bleiben, da dauerhaft feuchte Blätter Krankheiten begünstigen können.

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Besonders Gemüsepflanzen wie Tomaten, Gurken oder Zucchini freuen sich über eine gleichmäßige Wasserversorgung. Starke Schwankungen zwischen Trockenheit und Nässe können zu Wachstumsproblemen oder schlechteren Erträgen führen. Ein regelmäßiger Blick auf den Boden hilft dabei, den tatsächlichen Wasserbedarf einzuschätzen. Oft ist die Erde wenige Zentimeter unter der Oberfläche noch ausreichend feucht.

Eine große Hilfe bei der Wassereinsparung ist das Mulchen. Dabei wird der Boden mit einer schützenden Schicht aus organischem Material bedeckt. Geeignet sind beispielsweise Rasenschnitt, Laub, gehäckselter Strauchschnitt oder Stroh. Diese Schicht wirkt wie eine natürliche Schutzdecke: Sie reduziert die Verdunstung, hält den Boden länger feucht und schützt ihn vor starker Sonneneinstrahlung.

Ein weiterer Vorteil: Mulch unterdrückt viele unerwünschte Beikräuter. Gleichzeitig verbessert sich mit der Zeit die Bodenstruktur, da das organische Material langsam zersetzt wird und wertvolle Nährstoffe liefert. Regenwürmer und andere Bodenlebewesen freuen sich ebenfalls über diese zusätzliche Nahrung.

Wichtig ist jedoch, den Mulch nicht direkt an Pflanzenstängel oder Baumstämme anzulegen. Ein kleiner Abstand verhindert, dass sich zu viel Feuchtigkeit staut und Fäulnis entsteht. Bei Rasenschnitt gilt außerdem: Lieber mehrere dünne Schichten aufbringen als eine dicke Lage, die schnell zusammenklebt.
Neben organischen Materialien wird auch mineralischer Mulch immer beliebter. Besonders Lavamulch eignet sich hervorragend für sonnige Beete und mediterrane Pflanzungen. Das vulkanische Gestein speichert Feuchtigkeit im Boden und reduziert die Verdunstung. Anders als organische Mulchmaterialien zersetzt sich Lavamulch nicht und muss daher nicht regelmäßig erneuert werden. Zudem sorgt seine natürliche Optik für ein gepflegtes Erscheinungsbild und setzt Pflanzen dekorativ in Szene.

Mit einer Kombination aus durchdachter Bewässerung und einer Mulchschicht in deinen Beeten lässt sich nicht nur Wasser sparen. Die Pflanzen wachsen oft gesünder, der Pflegeaufwand sinkt und der Garten kommt deutlich besser durch trockene Sommerwochen. Manchmal sind es gerade die einfachen Maßnahmen, die den größten Unterschied machen.

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