Hey, ich bin Jacky und auch wenn sich die Gartensaison langsam dem Ende nähert, gibt es draußen noch einiges zu tun. Denn der Herbst ist nicht nur die Zeit zum Aufräumen und Ernten. Er ist auch eine der besten Zeiten, um neue Pflanzen in den Garten zu setzen.
Herbst ist die beste Pflanzzeit – warum sich Pflanzen jetzt besonders lohnt!

Viele Hobbygärtner denken beim Pflanzen zuerst an den Frühling. Sobald die ersten warmen Tage kommen, zieht es uns ins Gartencenter und die Beete sollen wieder schön werden. Dabei hat das Pflanzen im Herbst einige Vorteile. Der Boden ist nach dem Sommer noch warm, die Luft wird aber langsam kühler. Außerdem gibt es meistens wieder mehr Regen. Für viele Pflanzen sind das sehr gute Bedingungen, um an ihrem neuen Standort anzukommen.

Das Wichtigste passiert dabei zunächst unsichtbar unter der Erde. Solange der Boden noch nicht gefroren ist, können viele Pflanzen neue Wurzeln bilden. Sie haben im Herbst keinen Stress durch große Hitze und müssen gleichzeitig keine Blüten oder viele neue Triebe versorgen. Stattdessen können sie ihre Kraft in die Wurzelbildung stecken. Wenn im nächsten Frühjahr die ersten warmen Tage kommen, haben sie deshalb einen kleinen Vorsprung.
Besonders gut eignet sich der Herbst zum Pflanzen von vielen winterharten Stauden. Auch Rosen, Beerensträucher, Obstgehölze sowie viele Bäume und Sträucher können jetzt ihren Platz im Garten bekommen. Welche Pflanzzeit ideal ist, hängt allerdings immer von der jeweiligen Pflanze und den Bedingungen im eigenen Garten ab. Frostempfindliche Pflanzen würde ich lieber erst im Frühjahr setzen. Dann haben sie eine ganze Saison Zeit, um kräftig zu werden.
Vor dem Pflanzen lohnt sich außerdem ein genauer Blick auf den Standort. Ist es dort sonnig oder schattig? Ist der Boden eher trocken oder bleibt er lange feucht? Eine Pflanze, die zu ihrem Standort passt, macht später deutlich weniger Arbeit und entwickelt sich meistens besser.
Beim Einpflanzen selbst braucht es gar nicht viel. Das Pflanzloch sollte etwas größer als der Wurzelballen sein. Die Erde rundherum wird etwas gelockert und die Pflanze anschließend eingesetzt. Danach die Erde vorsichtig andrücken und kräftig angießen. Das Angießen ist auch im Herbst wichtig! Bleibt es längere Zeit trocken, brauchen frisch gesetzte Pflanzen weiterhin Wasser.
Mein Tipp: Schaut euch eure Beete jetzt einmal ganz in Ruhe an. Im Herbst erkennt man oft besonders gut, wo noch Lücken sind oder wo im nächsten Jahr etwas fehlen könnte. Vielleicht braucht das Beet noch mehr Struktur, eine andere Höhe oder Pflanzen, die zu einer anderen Jahreszeit blühen.
Für mich bedeutet Herbst deshalb nicht das Ende der Gartensaison. Eigentlich wird jetzt schon der Grundstein für das nächste Gartenjahr gelegt. Wer jetzt pflanzt, kann sich im Frühjahr darüber freuen, wenn der Garten ganz von allein wieder zum Leben erwacht.










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