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Donnerstag, August 13, 2026
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Im Garten mit Jacky (19.)

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(Foto: Schwegmann)

Hey, ich bin Jacky und nehme euch regelmäßig mit in meinen Garten. Gerade im Sommer liebe ich besonders die Ecken, die mich ein kleines bisschen an Urlaub im Süden erinnern.

Mediterranes Urlaubsgefühl im eigenen Garten

Palmen, der Duft von Kräutern, warme Natursteine und Terracottatöpfe… für mediterranes Urlaubsgefühl muss man nicht unbedingt in den Süden fahren. Schon mit wenigen Pflanzen und Gestaltungselementen lässt sich dieses besondere Flair auch in den eigenen Garten holen. Und das funktioniert sogar mitten in NRW.

Mit den richtigen Pflanzen anfangen

(Foto: Uda)

Für mich gehören Pflanzen natürlich an die erste Stelle. Lavendel, Rosmarin, Salbei und Thymian sind perfekt für sonnige Plätze. Sie lieben Wärme, kommen nach dem Anwachsen mit vergleichsweise wenig Wasser zurecht und duften herrlich.

Wer etwas mehr Urlaubsgefühl möchte, kann mit größeren Pflanzen Akzente setzen. Palmen, Olivenbäume, Oleander oder Feigen werden schnell zu echten Blickfängen. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf informieren: Nicht jede mediterrane Pflanze ist bei uns ausreichend winterhart. Einige benötigen einen geschützten Standort, Winterschutz oder müssen frostfrei überwintert werden.

Terracotta, Kies und Naturstein

Mediterranes Flair entsteht aber nicht nur durch Pflanzen. Auch die Materialien spielen eine große Rolle. Ich liebe Terracottatöpfe und davon dürfen ruhig mehrere in unterschiedlichen Größen zusammenstehen. Besonders schön finde ich ältere Töpfe, die bereits etwas Patina angesetzt haben.

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Auch Kieswege und Natursteine passen wunderbar dazu. Eine kleine Trockenmauer sieht nicht nur schön aus, sondern bietet gleichzeitig Insekten und anderen kleinen Gartenbewohnern Unterschlupf.

Mediteran und naturnah passen zusammen

Ein mediterraner Garten muss keineswegs steril oder perfekt aufgeräumt sein. Ganz im Gegenteil! Ich kombiniere mediterrane Pflanzen gerne mit blühenden Stauden und Gräsern.

Lavendel, Katzenminze, Salbei, Wolfsmilch oder filigrane Gräser ergeben zusammen ein lockeres Bild. Gleichzeitig finden Bienen, Hummeln und andere Insekten Nahrung. So lassen sich Urlaubsgefühl und naturnahes Gärtnern wunderbar miteinander verbinden.

Kleine Details machen den Unterschied

Oft sind es am Ende gar nicht die großen Veränderungen, die eine besondere Atmosphäre schaffen. Eine schöne Sitzgelegenheit, ein paar Terracottatöpfe, Laternen oder eine Lichterkette können einen Gartenbereich komplett verändern.

Besonders an warmen Sommerabenden zeigt sich, wie schön solche kleinen Ecken sein können. Wenn es langsam dunkel wird, die Lichter angehen und der Duft von Lavendel und Kräutern in der Luft liegt, fühlt sich der eigene Garten plötzlich ein bisschen nach Urlaub an.

Für mich bedeutet mediterranes Gärtnern deshalb nicht, den Süden möglichst genau nachzubauen. Es geht vielmehr darum, sich mit Pflanzen, natürlichen Materialien und kleinen Details ein Stück Urlaubsgefühl direkt nach Hause zu holen.

(Foto: Uda)

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