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Donnerstag, Juli 23, 2026
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Im Garten mit Jacky (16.)

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(Foto: Schwegmann)

Hey, ich bin Jacky und nehme euch jede Woche mit in meinen Traumgarten. Viele denken, dass die Gartensaison im August langsam endet – dabei beginnt jetzt eine spannende zweite Runde. Einige Gemüsearten können jetzt noch ausgesät oder gepflanzt werden und sorgen bis in den Herbst oder sogar Winter für frische Ernten.

Was im August noch ins Beet darf

Nach den ersten großen Ernten wirken manche Beete plötzlich leer. Genau das ist die perfekte Gelegenheit, freie Flächen sinnvoll zu nutzen. Denn der August ist ein idealer Monat, um noch einmal zur Saatgut-Tüte zu greifen. Mit der richtigen Auswahl bleibt der Gemüsegarten lange produktiv und ihr könnt euch über weiteres frisches Gemüse freuen.

Ein echter Klassiker für die August-Aussaat ist Feldsalat. Er wächst zuverlässig, kommt mit sinkenden Temperaturen gut zurecht und kann oft bis in den Winter hinein geerntet werden. Wer Feldsalat mag, sollte jetzt nicht mehr lange warten.

Auch Spinat eignet sich hervorragend für die Aussaat im August. Während er im Frühjahr bei steigenden Temperaturen schnell in die Blüte schießt, fühlt er sich im Spätsommer deutlich wohler. Schon nach wenigen Wochen können die ersten Blätter geerntet werden.

Für alle, die es etwas schneller mögen, sind Radieschen eine gute Wahl. Viele Sorten sind bereits nach vier bis sechs Wochen erntereif. Wichtig ist lediglich, den Boden gleichmäßig feucht zu halten, damit die Knollen schön zart bleiben.

Ebenso unkompliziert ist Rucola. Die würzigen Blätter wachsen schnell nach und können immer wieder geerntet werden. Wer regelmäßig einzelne Blätter schneidet, hat oft über viele Wochen Freude an der Pflanze.

Auch Mangold lohnt sich jetzt noch. Besonders die bunten Sorten sind nicht nur lecker, sondern sehen im Beet auch richtig schön aus. Die äußeren Blätter können nach und nach geerntet werden, während die Pflanze weiterwächst.

(Foto: Uda)

Wer im Herbst gerne frische Kräuter verwendet, kann außerdem Petersilie oder Schnittlauch nachsäen. Beide entwickeln sich bei etwas kühleren Temperaturen häufig sogar besser als während der größten Sommerhitze.

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Damit die Aussaat gelingt, solltet ihr den Boden vor dem Säen gut lockern und anschließend gründlich wässern. Gerade im August trocknet die oberste Erdschicht schnell aus. Eine dünne Mulchschicht zwischen den Reihen kann zusätzlich helfen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Lasst euch also nicht davon täuschen, dass der Sommer langsam seinem Ende entgegengeht. Der August bietet noch viele Möglichkeiten, den Gemüsegarten sinnvoll zu nutzen. Mit wenigen Handgriffen füllen sich freie Beete schnell wieder mit frischem Grün – und die Erntezeit verlängert sich oft um viele Wochen. Genau das macht den Gemüsegarten für mich so spannend: Kaum ist eine Kultur abgeerntet, wartet schon die nächste darauf, ihren Platz einzunehmen.

(Foto: Uda)

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