Hey, ich bin Jacky und in meinem Garten merke ich jedes Jahr aufs Neue, wie unterschiedlich Pflanzen mit heißen Sommertagen umgehen.
Sommerhitze im Garten – so kommen Pflanzen gut durch heiße Tage
Während mediterrane Kräuter wie Rosmarin oder Thymian die Sonne lieben, brauchen andere Pflanzen bei hohen Temperaturen etwas Unterstützung. Gerade jetzt, wenn die ersten Hitzetage vor der Tür stehen, möchte ich einige einfache Tipps mit euch teilen.
Der wichtigste Punkt ist das richtige Gießen. Viele Hobbygärtner greifen bei Hitze mehrmals täglich zum Schlauch. Dabei ist es oft besser, seltener, aber dafür gründlich zu gießen. Das Wasser sollte möglichst tief in den Boden eindringen. So werden die Pflanzen angeregt, tiefere Wurzeln zu bilden. Diese kommen auch an Wasser heran, wenn die obere Erdschicht bereits trocken ist. Am besten wird früh morgens gegossen. Dann verdunstet weniger Wasser und die Pflanzen können sich für den Tag gut versorgen.

Besonders hilfreich ist außerdem das Mulchen. Eine Mulchschicht schützt den Boden vor direkter Sonneneinstrahlung und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit länger gespeichert wird. Gleichzeitig wächst weniger Unkraut. In meinem Gemüsegarten nutze ich gerne organisches Material wie Rasenschnitt oder gehäckselte Pflanzenreste. In einigen meiner mediterranen Beete verwende ich Lavamulch. Dieser speichert zwar kein Wasser, schützt den Boden aber ebenfalls vor starker Austrocknung und passt optisch sehr gut zu mediterranen Pflanzen.
Nicht alle Pflanzen reagieren gleich auf Hitze. Lavendel, Rosmarin, Thymian oder auch ein Olivenbaum kommen mit sonnigen und trockenen Bedingungen meist gut zurecht. Schwieriger wird es für frisch gepflanzte Stauden oder Pflanzen in Töpfen. Diese sollte man bei längeren Hitzeperioden besonders im Blick behalten.
Vor allem Kübelpflanzen benötigen jetzt etwas mehr Aufmerksamkeit. Die Erde im Topf erwärmt sich deutlich schneller als der Boden im Beet und trocknet entsprechend schneller aus. Deshalb kontrolliere ich meine Töpfe im Sommer oft täglich. Ein kurzer Blick auf die Erde verrät meist schnell, ob Wasser benötigt wird.
Ein weiterer Tipp: Bei großer Hitze sollten größere Rückschnitte, Umpflanzaktionen oder starke Düngergaben möglichst vermieden werden. Solche Maßnahmen bedeuten zusätzlichen Stress für die Pflanzen. Oft ist es besser, einfach abzuwarten, regelmäßig zu gießen und die Natur ihren Weg gehen zu lassen.
Mein Fazit: Mit etwas Aufmerksamkeit kommen die meisten Pflanzen gut durch heiße Sommertage. Wer richtig gießt, den Boden schützt und die Bedürfnisse seiner Pflanzen kennt, kann sich auch während einer Hitzewelle über einen gesunden und blühenden Garten freuen.
Viel Freude in eurem Garten und bis zum nächsten Mal aus Jackys Traumgarten!











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