Ab und an gibt es Veranstaltungen, da fällt es schwer, diese irgendwie in Worte zu fassen, – das Kontingent ist irgendwann ausgeschöpft oder aber es gibt nicht wirklich ein passendes Vokabular. Am Samstag war im Bürgerhaus in Reckenfeld so ein Moment: Wenn der Sound durch Mark und Bein geht, wenn Musik zu einem Gefühl wird, bei dem man gänzlich loslassen kann, dann ist der Abend gelungen!
Der Bürgerverein Reckenfeld hat gleich zweimal eingeladen: a) DRENTH the tribute of the soul aus Holland zu ihrem ersten Konzert in Deutschland und b) ca. 60 Freunde der gepflegten Soulmusik.
Von der Bühne, die für zehn Musiker eigentlich zu klein war, kam der Rhythm, preschten die Röhren in den Raum, Leidenschaft pur und beim Publikum blieb kein Muskel regungslos. Anfängliches Wippen nur mit den Beinen endete bei einigen Konzertbesuchern direkt auf der Tanzfläche.
„Cry to me“, „Lose control“, „Something’s got a Hold on me“, „Shame Shame Shame“, um nur einige eindrucksvoll performte Titel zu nennen – spätestens „Chain of Fools“, ziemlich im Anfang des zweiten Teils, ging direkt unter die Haut.
Claus Hoffmann hatte seine Beziehungen spielen lassen und diesen Abend möglich gemacht. Auf diese Expertise sollte man öfter mal vertrauen und darf man in Zukunft auch hoffen.

















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