„Ich will Feuerwehrmann werden“

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…oder alternativ Feuerwehrfrau, denn die gibt es auch. Was Markus Wilp von der Freiwilligen Feuerwehr Emsdetten allerdings verneinen musste, war die Frage nach einer Kinder-Feuerwehr.

Die Stadtbibliothek hatte am Mittwoch zu einer virtuellen Fragestunde aus der neuen Themenreihe „Traumberufe“ eingeladen. Und der Feuerwehrmann, nicht nur Heldenfigur des kleinen Grisu sondern auch vieler Kinder, sollte hier den Auftakt machen.

Lutz, Jessica, Lukas, Matthes, Frederic, Charlotte, Sarah, Theo und Tom waren nur einige der interessierten Zuhörer und Zuschauer vor den Endgeräten.

Markus Wilp erzählte dabei zunächst aus seinen täglichen Aufgaben als Feuerwehrmann. Die Feuerwehr kommt ja nicht nur, wenn es brennt sondern auch, wenn es Hochwasser gibt, der Keller ausgepumpt werden muss, wenn bei Sturm und Gewitter Bäume umknicken und die Straßen versperren oder auch, wenn sich eine Person eingeschlossen hat oder der Aufzug feststeckt. Wilp stellte seine Ausrüstung vor, den Helm, die Jacke, das schwere Atemschutzgerät und auch ein C-Rohr, mit dem er auf die Kamera zielte, aus dem aber natürlich kein richtiger Wasserstrahl kam. Mit den Daumen veranschaulichte er dann, wie man sich die 112, die Nummer, die man wählen muss, wenn es brennt, merken kann.

Und dann gab er das Kommando „Feuer frei!“ wobei damit die Fragen der Kinder gemeint waren. Lutz wollte wissen, wie die Schläuche nach einem Einsatz wieder getrocknet werden. „Früher gab es Türme, in denen die Schläuche aufgehangen wurden. Häufig stehen die auch noch an den Feuerwachen in den Städten, werden aber jetzt anders genutzt.“ Konnte Wilp berichten. „Aus den Schläuchen tropfte das Wasser dann heraus und nach zwei bis drei Tagen konnte man die wieder zusammenrollen. Heute werden die mit einer Maschine getrocknet und können schon nach wenigen Stunden wieder aufgerollt werden.“

Lukas war mehr so der Fahrzeug-Freak unter den Kids, wollte wissen, wieviel Autos die Emsdettener Feuerwehr hat und wie lang die Leiter auf dem großen Wagen ist.

Viele weitere Fragen gab es, die dann auch beantwortet werden konnten. Dass man sich ganz schnell umziehen muss, wenn ein Einsatz ist. Und zum Schluss kam dann doch noch die Frage, „die eigentlich immer kommt“ so Wilp: „Haben Sie schon mal eine Katze aus dem Baum geholt?“

Julia Hoffstadt und Tanja Fecht von der Stadtbibliothek teilten AllesDetten dann noch mit, dass diese Veranstaltungsreihe fortgesetzt wird. Als nächstes wird vermutlich ein Handballer des TVE zu Gast sein.

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