„Ich habe fünf Jahre dafür gebaggert…“

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(Foto: privat)

…so Joachim Behrla in der gestrigen Sitzung des Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität (AKUM). Behrla ist als Sachkundiger Einwohner beratendes, aber nicht stimmberechtigtes Mitglied dieses Fachausschusses. Gemeint sind seine Bemühungen, die „Parklandschaft“ entlang der Borghorster Straße, speziell im Bereich zwischen der Kreuzung mit der Amtmann-Schipper-Straße und dem Westring zu entzerren. Mit „Parklandschaft“ ist nicht etwa ein Grünstreifen gemeint sondern die auf dem Mehrzweckstreifen parkenden Autos, die das Radfahren in diesem Bereich zu einem gefährlichen Unterfangen machen.

Joachim Behrla hatte zuletzt mit D I E S E R Aktion auf die aus seiner Sicht untragbaren Verhältnisse hingewiesen.

„Fünf Jahre hat es von der Stadtverwaltung geheißen, da haben wir keinen Einfluss, dafür ist Straßen.NRW zuständig!“ – Jetzt kommt tatsächlich Bewegung in die Angelegenheit. Dass da etwas passieren muss, darüber herrschte große Einigkeit bei den Ausschussmitgliedern.

Die Beschlussvorlage sieht zunächst nur einen Prüfauftrag an die Stadtverwaltung vor. Diese will mit einigen ihr zur Verfügung stehenden technischen Mitteln sowie einem externen Gutachten die derzeitige Situation erfassen, dokumentieren, daraus Schlüsse ziehen und dann Vorschläge machen.

Teile der Politik zeigten für die dadurch entstehenden Kosten kein Verständnis:
„Die Situation ist so, wie sie ist, da braucht man kein Gutachten, das kann man täglich erleben.“
Andere wollten schon früh die Anlieger mit ins Boot nehmen:
„Im Sinne der Bürgerbeteiligung sollten wir vorzeitig Kontakt aufnehmen und nicht erst informieren, wenn bereits beschlossen wurde.“
Wieder anderen konnte es nicht schnell genug gehen:
„Lass uns doch in einer dreimonatigen Testphase Erfahrungen sammeln und danach entscheiden.“

Wir bleiben gespannt, ob und wie lange noch „gebaggert“ werden muss…

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