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Freitag, September 11, 2026
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Heilig-Geist feierte Fest der Begegnung

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(Foto: privat)

Die Heilig-Geist-Kirche war am letzten Sonntag nicht nur ein Ort der Stille, sondern ein Ort der direkten  Begegnung. Gemeindemitglieder verwandelten den Vorplatz der Kirche in eine lebendige Bühne des Miteinanders – und feierten nach dem Ende der Ferien, wie in jedem Jahr, das Begegnungsfest bei strahlendem Sonnenschein. Mit Bänken, Stühlen, einer Orgel, Mikrofonen und Verstärkern wurde der Rasenplatz vor der Kirche zum Kirchenschiff. Und die Gemeinde? Mit beschwingter Unterstützung durch die Songgruppe, verstärkt durch spontane Mitsänger, feierte sie nicht in der Kirche, sondern vor ihr den Gottesdienst – ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft auch außerhalb der Mauern lebendig ist.

Pfarrer Greiwe und die Gottesdienstbesucher tauchten ein in ein Thema, das aktueller nicht sein könnte: „Zeit für echte Nähe, geteilte Gegenwart“. Vorbereitet hatte den Gottesdienst Doris Hövener, die mit ihren Worten und Texten daran erinnerte, wie existenziell menschliche Begegnungen für unser Leben sind. Deutlich kamen dabei die Sorgen zum Ausdruck, was aus dem Leben in diesem Gemeindeteil wird, wenn die Kirche im Juni 2027 profaniert werden soll. Wie kann die Lebendigkeit der Kirche vor Ort erhalten bleiben: kfd, Bücherei, Grüne Gruppe, Läger, Messdiener? Eine Frage, die nachdenklich stimmte.

Nach dem Gottesdienst öffnete sich die Tür zum Kindergarten der Gemeinde. Dort wurden Bilder gezeigt aus den vier Lägern in Billerbeck, Burhave und Österreich, und die kleinen und großen „Lager-Kids“ erzählten mit leuchtenden Augen von ihren Abenteuern. Beim anschließenden Buffet, für das viele Hände viel gezaubert hatten, kamen dann auch Menschen miteinander ins Gespräch, die sich vielleicht ansonsten nicht so oft bewusst begegnen.

Das Begegnungsfest war mehr als nur ein Fest: Es war ein Statement: wir brauchen die Begegnungen im Kleinen!  „Es lohnt sich, über die Zukunft nachzudenken und dafür zu kämpfen“ sagte ein Besucher beim Verlassen des Festes.

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