Grün-Weiß unterliegt auch dem HC Elbflorenz 2006

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(Foto: Thorsten Fisseler)

Der Kessel des Zuges 2. Liga dampft schon gewaltig, steht kurz vor der Abfahrt, ob allerdings der TVE, der zur Zeit noch vorm Bahnhof steht, rechtzeitig den Bahnsteig erreicht und dann auch noch aufspringen kann, die Chance schwindet mehr und mehr.

Mit 29:32 geht das vorletzte Heimspiel dieser Saison verloren. Dabei hatte es anfangs gar nicht schlecht ausgesehen, zur Halbzeit hatte man mit 14:13 geführt, zwischendurch gar mit drei Toren vorne gelegen. Es war bis dahin noch kein überragendes Spiel, aber man spielte mit dem Gästeteam aus Sachsen auf Augenhöhe, hatte leichte Vorteile für sich.

Etwa mit der 40. Minute ließen dann die Kräfte nach, es war keine Spielidee mehr da und die verzweifelten Versuche mit der Brechstange etwas zu erreichen, endeten im Nichts.

Konstantin Madert, fast durchgehend im TVE-Tor, Maurice Paske kam lediglich für vier Siebenmeter zum Einsatz, konnte jedoch keinen parieren, war eigentlich ein verläßlicher Rückhalt. Er zeigte vierzehn Paraden und puschte seine Vorderleute immer wieder lautstark auf.

Dennoch waren es wieder zuviel leichte Treffer die man kassierte, die Abwehr zu durchlässig. Dazu kamen zu viele technische Fehler. Insgesamt 52 Würfe auf’s Tor, davon 29 tatsächlich verwandelt, die Quote ist zu niedrig.

Erschwerend hinzu kam auf gegnerischer Seite noch ein Lukas Wucherpfennig, der mit elf Toren (davon sieben Siebenmeter) den TVE fast im Alleingang abgeschossen hat.

Am Samstag nun muss der TVE nach Aue ins Erzgebirge, und am Mittwoch kommt dann mit der HSG Konstanz ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt.

Maurice Paske   nur für 4 Siebenmeter eingesetzt
Konstantin Madert   14 Paraden
Sören Kress
Yannick Terhaer   2 Tore, 1 x gelb
Maximilian Nowathki   1 Tor
Marcel Schliedermann   1 x Zeitstrafe
Johannes Wasielewski   5 Tore
Tomas Urban   4 Tore
Julian Damm
Dirk Holzner   5 Tore
Robin Jansen   2 Tore
Sven Weßeling   5 Tore (davon 1 Siebenmeter)
Freddy Stüber   5 Tore, 2 x Zeitstrafe
Jan Mojzis
Trainer Peter Portengen erhielt in der 59. Minute die gelbe Karte

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