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Montag, August 10, 2026
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Geplante Haltestelle am Brennesselweg sorgt für Unverständnis

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Norbert und Brigitte Wennemer sowie Udo und Mechthild Geulen, Anwohner des Brennesselweges haben jetzt von der Stadt Emsdetten mitgeteilt bekommen, dass genau vor ihrem Doppelhaus eine Haltestelle des Bürgerbusses eingerichtet wird. Das wollen Sie so nicht hinnehmen, weil die Einrichtung aus deren Sicht (Norbert Wennemer war selber Bürgerbusfahrer) keine optimale Lösung ist:

„Durch die Umstrukturierung des Stadtbusverkehrs soll eine Teilstrecke vom Bürgerbus übernommen werden. Da wir hiervon direkt betroffen sind, möchten wir die Situation kurz schilder und unser Unverständnis gegenüber den Verantwortlichen zum Ausdruck bringen, die unsere Argumentation schlichtweg ignorieren!

Es erweckt den Anschein, dass bei der Planung keine notwendigen Prüfungen der neuen, nicht erforderlichen Strecke erfolgt sind.

Der Hintergrund ist der, dass durch die neue Strecke und die konstenträchtigere Einrichtung einer neuen Haltestelle die Fahrzeit verkürzt werden soll.

WIR haben die Überprüfung durchgeführt und festgestellt, dass die vorhandene Streckenführung mit den bereits bestehenden Haltestellen (keine zusätzlichen Kosten) zwar 300 Meter weiter, jedoch um ca. 25 Sekunden schneller ist. Die beiden Strecken wurden von uns nach den Vorschriften der StVO mit dem PKW abgefahren.

Somit wäre die Sache eigentlich erledigt und alle hätten ihr Ziel erreicht und ihre Aufgabe erfüllt.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wollen die Verantwortlichen der Stadt und des Bürgerbusvereins diesen Vorschlag nicht annehmen und beharren stur auf ihrem Plan, der ja mit obiger Aussage widerlegt wurde.

Die Herren nehmen dadurch in Kauf, dass

  1. die derzeit wenigen Parkplätze am Brennesselweg in Höhe der geplanten Haltestellen (rechts und links) wegfallen
  2. die optische Darstellung, da die Bushaltestellenschilder direkt mitten vor den Häusern platziert werden sollen, erheblich leidet und unseres Erachtens sogar den Wert der Immobilien mindert
  3. es handelt sich um den Schulwe der Kinder die von/zur Josef-Schule, Käthe-Kollwitz-Schule, Kindergarten und sogar Gymnasium gehen bzw. fahren. Hier wird durch die Installation der Schilder der sowieso bereits relativ schmale Geweg noch enger und durch Wartende auf den Bürgerbus zu einer Problemzone gemacht.

Sollten hier Schwierigkeiten oder sogar Unfälle auftreten, tragen allein die Herren der Stadt bzw. des Bürgerbusvereins die Verantwortung.

Noch ist es nicht zu spät für die Verantwortlichen, hier umzudenken und den Vorschlag, die alte Strecke beizubehalten, umzusetzen. Bei logischem Denken und Tun gibt es keinen Grund, dies nicht zu tun.“

AllesDetten hat bei der Stadt Emsdetten um eine Stellungnahme gebeten und wird hierüber berichten, sobald uns Gelegenheit zu einem Gespräch gegeben wurde bzw. eine Antwort vorliegt.

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