Das Kinder- und Jugendzentrum Treffpunkt 13drei bietet jungen Menschen zwischen 18 und 21 Jahren in den Herbstferien die Möglichkeit, an einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Krakau teilzunehmen. Die Gruppe ist bereits nahezu vollständig – einige wenige Plätze sind noch frei. Anmeldungen sind spätestens bis zum 8. Oktober 2026 möglich. Fünf Tage lang geht es nach Krakau, um sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus, dem Holocaust und jüdischem Leben auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt der Reise steht dabei der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Der Besuch der Gedenkstätte ist ein zentraler Bestandteil der Fahrt. Vor Ort setzen sich die jungen Erwachsenen intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers auseinander. Vor Ort wird es dabei auch Raum für Fragen, Gespräche und gemeinsame Reflexion geben. Darüber hinaus führt die Reise in das jüdische Viertel Kazimierz in Krakau. Bei einer Stadtführung werden die Geschichte und das jüdische Leben des Viertels näher betrachtet. Auf dem Programm stehen unter anderem die Remuh-Synagoge mit dem angrenzenden jüdischen Friedhof, die Alte Synagoge, der Platz der Ghettohelden sowie Teile der ehemaligen Ghettomauer. Ein weiterer Programmpunkt ist das Oskar-Schindler-Museum, wo die Teilnehmer einen Workshop-Tag verbringen. Neben den historischen Orten und Gedenkstätten bleibt auch Zeit für Gespräche, gemeinsame Reflexion und das Kennenlernen der Stadt Krakau. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 75 Euro. Da die Gruppe bereits fast vollständig ist, sind nur noch wenige einzelne Plätze frei. Wer Interesse hat, sollte sich daher möglichst zeitnah anmelden. Die Anmeldung erfolgt online über die Anmeldemaske des 13drei: www.13drei.de/krakau/ Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte und der gesellschaftliche Umgang mit Geschichte immer wieder neu diskutiert werden, ist es wichtig, sich zu erinnern, Geschichte kritisch zu hinterfragen und aus der Vergangenheit zu lernen. Die Gedenkstättenfahrt möchte jungen Menschen dafür einen Raum geben – nicht nur zum Erinnern, sondern auch zum gemeinsamen Nachdenken darüber, welche Verantwortung wir heute tragen.




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