Freuen Sie sich bitte jetzt schon auf Emsdetten im Jahr 2025…

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(Fotos: Manfred Schwegmann)

… so könnte das Fazit der gestrigen Veranstaltung mit den fünf Personen, die sich um das Bürgermeisteramt in Emsdetten bewerben, lauten. Der Verein ‚Emsdetten.Einfach.Machen.‘, in dem Emsdettens geballte Wirtschaftskraft vertreten ist, hatte zusammen mit dem Service-Center Wirtschaft in den Ratssaal geladen. Führungsetagen beispielsweise der Schmitz-Werke, Salvus, Emsa, VerbundSparkasse, Volksbank, Stadtwerke, wedi… und vieler Weiterer sind in EEM vereint und waren zum Großteil auch anwesend. Günther Nosthoff begrüßte und moderierte fortan den Abend. Fünf Fragen hatten im Vorfeld alle Kandidaten bekommen, drei bis fünf Minuten Redezeit wurde für jede Stellungnahme eingeräumt, – das Besondere: Die Fragen waren alle aus der Sicht „Wir befinden uns im Jahre 2025 – was haben Sie erreicht?“ gestellt.

Was man hier jetzt allen Bewerbern zu Gute halten muss: Sie waren vorbereitet, hatten ja auch die Möglichkeit, sich im Vorfeld mit den Themenfeldern zu befassen, die Fragen waren seit knapp einer Woche bekannt. Was anders herum gesehen natürlich auch einen gewissen Druck aufbaut: Bei der Vorlaufzeit muss man „liefern“. Und das taten sie, hatten ihr Manuskript vor sich liegen, mal musste an die überschrittene Redezeit erinnert werden, dafür war man beim nächsten Themenblock gar früher fertig.

Von der Entgegennahme der Glückwünsche zur Wiederwahl im Bürgermeisteramt, über die (dann zurückliegende) Inbetriebnahme der Westumgehung, Erstligaspiele des TVE gegen Flensburg in einer neuen Halle, eine 24/7 Notfallversorgung mit angeschlossenem Medizinischen Versorgungszentrum über eine reine Rettungsstation hinaus, Kommunalpolitik quasi im Glashaus, transparent und mit gelebter Bürgerbeteiligung. Emsdetten als Studenten- und Auszubildendenstadt, in der Fachkräfte“herangezüchtet“ und gehalten werden können. Wer bei all den Blicken durch die rosa Brille sich dann doch zunächst erfreut zeigte, dass erst einmal Corona und die wirtschaftlichen Folgen endlich überstanden sind, bei allen vorhandenen Ideen und Zielen die Umsetzung zu gegebener Zeit angehen möchte, das wird im Laufe des Tages und dann fortlaufend hier auf AllesDetten zu lesen sein.

In einem waren sich Ahmann, Dr. Kock, Kellner, Ortmeier und Vogler jedoch einig: Die Wirtschaft solle künftig in die politische Arbeit einbezogen werden, einen Sitz im Fachausschuß erhalten.

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