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Montag, August 31, 2026
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Firmenräder erleichtern das Pendeln vom Bahnhof zum Arbeitsplatz

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(Foto: Schwegmann)

Die Radbastler der Kolping-Familie, allen voran Joachim Behrla als Initiator, stellten jetzt zusammen mit Michael Wietkamp, dem Vorsitzenden von Emsdetten.Einfach.Machen (EEM) und Stefanie Westers vom Service-Center-Wirtschaft der Stadt Emsdetten zehn sogenannte Firmenräder vor.

(Foto: Schwegmann)

Etwa 7.900 Berufspendler (Stand 2025) kommen täglich nach Emsdetten um hier ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Wieviel davon mit dem Zug einreisen, das ist explizit nicht erhoben, es wird aber sicherlich ein nennenswerter Anteil sein. Um diesen mit der Bahn einreisenden Arbeitnehmern die Weiterfahrt zum Arbeitsplatz in die verschiedenen Industrie- und Gewerbegebiete Emsdettens zu erleichtern oder flexibler zu gestalten, hat Joachim Behrla jetzt eine Idee nach Emsdetten gebracht, die es in vielen anderen, vor allem Großstädten, bereits gibt: das Firmenrad. Stationiert am Bahnhof kann mit einer App der Code für das Zahlenschloss erfragt werden und man kann das Rad nutzen um seinen Arbeitsplatz zu erreichen. Nach Feierabend fährt man mit dem Rad zurück, stellt es wieder ins Fahrradparkhaus und steigt in den Zug ein. Klingt simpel, – ist simpel!

Die Fahrräder sind allesamt Fundstücke oder Spenden, die der Kolping-Familie zur Verfügung gestellt wurden. Allesamt wurden sie in vielen Arbeitsstunden durch die Radbastler wieder auf Vordermann gebracht, verkehrstauglich repariert. Die durchgängig grüne Lackierung sorgt für den Wiedererkennungswert. Die Firma Schmittwilken aus Emsdetten war mit einer zusätzlichen Materialspende behilflich.
Jedes Fahrrad hat eine eigene Nummer und einen QR-Code, der, eingescannt, zur App führt, um weitere Anweisungen zu erhalten (man kann aber auch direkt H I E R den Link nutzen). In dieser App ist es auch möglich, eventuelle Beschädigungen zu melden, – die Radbastler werden sich dann umgehend um eine entsprechende Wartung kümmern.

Vorgesehen ist noch, dass die Räder jeweils mit einem GPS-Tracker ausgestattet werden. Damit ist dann jederzeit der Standort feststellbar. Die Codes der Zahlenschlösser werden in unregelmäßigen Abständen geändert.

Die Haftung liegt jeweils beim Nutzer der Fahrräder. Das heißt, man muss die Verkehrstauglichkeit feststellen, erst dann darf das Fahrzeug benutzt werden.

Geplant ist, die Bestand künftig auf 50 Fahrräder auszubauen, das hängt aber davon ab, wie das Angebot angenommen wird und wie die Zusammenarbeit mit den Firmen gelingt.

Die „Gebrauchsanweisung“:

  1. Firmenrad im Fahrradparkaus am Bahnhof auswählen
  2. Website öffnen, Unternehmen, E-Mail-Adresse und Radnummer angeben
  3. Zahlencode per E-Mail erhalten und Schloss öffnen
  4. Mit dem Rad zum Unternehmen fahren, sicher parken und abschließen
  5. Nach der Rückfahrt: Rad wieder im Fahrradparkhaus abstellen und abschließen

Wir finden: eine innovative, nachhaltige Idee, wenig Kosten verursachend und für die Nutzer den Alltag spürbar erleichternd.

(Foto: Schwegmann)

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