Feuerwehren des Kreises Steinfurt spenden für Kameraden im Überschwemmungsgebiet

0
138
Übergabe bei der Rettungswache Euskirchen (v.l.): Michael Börger, Feuerwehr Horstmar, Johannes Gebertz, stellvertretender Kreisbrandmeister Kreis Euskirchen, Ralf Unterstetter, technischer Leiter Rettungsdienst Kreis Euskirchen, und Frank Burrichter, stellvertretender Kreisbrandmeister Kreis Steinfurt. (Foto: Kreis Steinfurt)

Die 24 Feuerwehren und zwei Werkfeuerwehren aus dem Kreis Steinfurt haben jetzt Einsatzkleidung an den von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kreis Euskirchen gespendet. Dort – insbesondere in der Stadt Schleiden – überfluteten die Wassermassen die Gerätehäuser der dortigen Feuerwehren teilweise bis zu 1,8 Meter hoch und beschädigten viele Fahrzeuge sowie ein Großteil der Schutz- und Einsatzkleidung oder zerstörten diese teils sogar gänzlich. Frank Burrichter, stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Steinfurt, und Michael Börger von der Feuerwehr Horstmar brachten daher 105 Jacken und Hosen sowie 50 Paar Einsatzstiefel und Handschuhe in das Krisengebiet. Der Rettungsdienst des Kreises Steinfurt beteiligte sich ebenfalls an der Aktion und stockte die Lieferung um rund 100 Jacken und Hosen auf. Bei den Spenden handelt es sich um alte Einsatzkleidung, für die im Kreis Steinfurt kein Bedarf mehr da ist, die aber noch allen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Sie kommt nun in den Städten Euskirchen und Schleiden zum Einsatz.

Der Verband der Feuerwehren im Kreis Steinfurt brachte zusätzlich 600 Liter Desinfektionsmittel – eine Spende eines Pharmaunternehmens aus Lengerich – nach Stolberg in der Städteregion Aachen. Es steht dort nun den Betroffenen und den Helferinnen und Helfern zur Verfügung.

Neben den zahlreichen Einsätzen der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Steinfurt in der Krisenregion unmittelbar nach den starken Regenfällen ist so auch mit Material für Unterstützung gesorgt. Die Akteure aus dem Kreis Steinfurt hatten sich vor den Spenden mit den zuständigen Ansprechpartnern vor Ort ausgetauscht, an welchen Dingen es in den Krisengebieten gerade mangelt. Grundsätzlich sollten Bürgerinnen und Bürger keine Sachspenden auf eigene Veranlassung in die betroffenen Regionen bringen. Die Verantwortlichen vor Ort empfehlen, finanzielle Unterstützung zu leisten, um gezielt zu helfen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein