Fana & Co. seit 50 Jahren auf der Bühne !!!

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(Foto: Thorsten Fisseler)

Jochen Schülpke hat für uns das Jubiläums-Konzert „50 Jahre Fana &  Co.“ besucht und uns seine Eindrücke geschildert:

„Keep on Rockin‘ in a Free World“ und das in Detten und auch noch seit 5 Jahrzehnten

Ich gebe es zu, ich war erstaunt, positiv erstaunt, über das Jubiläumskonzert im Lichthof von Stroetmanns Fabrik. Das Konzert von Fana & Co. Nicht über die Band, die sollte man nach 50 Jahren hier in Detten kennen, nicht über die Musik, auch die kennen sicherlich viele im Publikum, die auch schon das Alter für 50er Jubiläen hatten. Nein ich war erstaunt, dass es stattfand, das Konzert, natürlich auch wegen Corona (es galt 2G+), aber einen Ausfall, wenn’s eben noch geht, das gibt’s nicht; erstaunt war ich das sie da waren und nicht mit dem Wohnmobil auf der Straße. Aber wären sie nicht ersetzbar gewesen? Von Mike Sohlmann und seinen Marionetten, also dem Support Act? Fast, könnte man meinen, wenn man von einer Marionette „Rocking and Rolling“ hört. Aber als Marionettenspieler hat man nur 2 Hände, okay die lassen zwei Artisten „Johnny b Good“ spielen…Aber Fana und Co, das sind mehr, zur Zeit sieben Musiker; Fana (Vocal natürlich), Bebert (Blues Harp), Monika (Sax), Jochen und Detlef (abwechselnd an den Drums, manchmal sogar gleichzeitig), Werner (Bass) und Hassan (Solo Gitarre). Jeder hat seine Lieblingsstücke, alle werden gespielt, jeder beherrscht sein Instrument und kann das auch vorführen und Fana kennt die Geschichten dazu „Wer so alt ist wie ich und erlebt hat wie MTV auf dem TV erschien, der kennt auch die Musik, die wir spielen. “Man spürt, die Musik wird mit dem Herzen gespielt, aber ebenso mit den Händen. Handwerk ist Erfahrung, Übung, Disziplin (Mittwochs ist Probe, immer) und nur dann wird das, was aus dem Inneren kommt, auch gut – seit 50 Jahren. Und dann singt das Publikum mit, es kennt die Stücke, auch die vor der Bühne sind damit aufgewachsen und viele Grau auf dem Kopf geworden. Aber nicht im Kopf, nicht bei der Freude über diese Musik. „erst, wenn die Rolling Stones aufhören, würde ich darüber nachdenken vielleicht auch mal aufzuhören…“ sagt Bebert, also – Thank God – nie, sag ich, ein Fan.

Unser Fotograf hat seine Impressionen eingefangen:

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