Erntekrone im Kreishaus zeigt die Verbundenheit mit der Landwirtschaft

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In kleiner Runde wurde in diesem Jahr die Erntekrone überreicht. Mit dabei waren Heiner Bücker (v.l.; Leiter des Umwelt- und Planungsamtes), Dezernent Carsten Rehers, Landrat Dr. Martin Sommer, der WLV-Kreisverbandsvorsitzende Albert Rohlmann, die Kreislandfrauenvorsitzende Sabine König, die Kreislandwirtin Mareike Lölfer, Reinhild Oberberghaus (Landfrauen Laer), Katharina Leyschulte vom Junglandwirteforum sowie Dr. Christoph Brundiers (Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes). (Foto: Kreis Steinfurt)

Die Erntekrone, eine der traditionellen Veranstaltungen im Steinfurter Kreishaus, ist jetzt Corona-bedingt in kleiner Runde überreicht worden. Der WLV-Kreisverbandsvorsitzende Albert Rohlmann, die Kreislandfrauenvorsitzende Sabine König, Reinhild Oberberghaus (Landfrauen Laer), die Kreislandwirtin Mareike Lölfer sowie Katharina Leyschulte vom Junglandwirteforum freuten sich gemeinsam mit Landrat Dr. Martin Sommer, den Dezernenten Tilman Fuchs und Carsten Rehers sowie den Amtsleitern Heiner Bücker (Umwelt und Planung) und Dr. Christoph Brundiers (Veterinär- und Lebensmittelüberwachung) über das von den Landfrauen Laer stimmungsvoll geschmückte Foyer und die Erntekrone, die – auch traditionell – Johann Prümers zum Kreishaus gebracht hatte.

„Wir hoffen alle, dass wir im nächsten Jahr wieder im üblichen Rahmen Erntedank feiern können. Ich bin dennoch froh, dass wir uns hier und heute austauschen können“, sagte Landrat Dr. Martin Sommer. Zwischen dem Kreis Steinfurt und der Landwirtschaft bestehe seit langem eine gelungene Kooperation: „Wir sind nicht immer einer Meinung, aber stets im Dialog geblieben“, so der neue Behördenleiter. Er sei davon überzeugt, dass dies auch in der Zukunft so bleibe.

Dem konnte der WLV-Kreisverbandsvorsitzende Albert Rohlmann zustimmen und zog eine durchwachsene Erntebilanz. „Nach zwei Dürrejahren 2018 und 2019 ist die Landwirtschaft im Kreis insgesamt mit einer leicht unterdurchschnittlichen Ernte zufrieden, allerdings mit großen lokalen Unterschieden je nach Niederschlägen“, so Rohlmann. Die Corona-Pandemie habe viele Lebensbereiche und auch die Landwirtschaft herausgefordert. Das geänderte Verzehr- und Konsumverhalten, beispielsweise durch die Schließung von Kantinen und Gastronomie, habe die Märkte durcheinandergeworfen. Der Fund von mit dem Erreger der Afrikanischen Schweinepest verseuchten Wildschweinen in Brandenburg stelle zusätzlich eine Existenzbedrohung für die landwirtschaftlichen Familienbetriebe im Münsterland dar.

„Im Kreis Steinfurt werden wir nicht die großen politischen Weichenstellungen beeinflussen“, so Rohlmann, „allerdings können und sollten wir gemeinsam hier im Kreis unseren Gestaltungsraum nutzen, damit junge Landwirte sagen können: wenn Landwirtschaft, dann im Kreis Steinfurt.“ Dem konnte Dr. Sommer nur zustimmen und sicherte die Unterstützung der Kreisverwaltung zu.

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