Erklärung für Corona-Massentests im Kreis Steinfurt

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Auch im Kreis Steinfurt mehren sich Corona-Fälle in den Schulen und Kindertageseinrichtungen. Der Krisenstab entscheidet je nach Situation über die einzuleitenden Maßnahmen. Entscheidend sind dabei zum Beispiel die Anzahl der nachweislich Infizierten, die Dauer der Kontakte und der Hygienestandard, also wie oft gelüftet oder ob gemeinsam gegessen wurde oder ob alle eine Mund-Nase-Bedeckung getragen haben. Den Krisenstab erreichen nunmehr Fragen, warum in manchen Fällen eine Vielzahl von Corona-Tests durchgeführt werden. „Wenn es in einer Schule oder Kita nicht möglich ist, einen exakt definierten Kreis von Kontaktpersonen zu ermitteln, ist die großflächige Testung die einzige Möglichkeit für den Krisenstab, Infektionsketten möglichst umfassend zu unterbrechen“, sagt Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer.

Ziel ist es, Menschen zu erkennen, die am Beginn ihrer Infektion stehen oder diese gar nicht bemerken, das Virus aber weiterverbreiten können. Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona, erklärt: „Die Inkubationszeit, also die Zeit von einer möglichen Ansteckung bis zum Ausbruch einer Erkrankung, beträgt bei SARS-CoV-2 bis zu 14 Tage. Gleichzeitig ist es so, dass bis zu 45 % der SARS-CoV-2 Infizierten selbst nicht symptomatisch werden. Genau diese Personengruppen gilt es zu finden, um Infektionsketten unterbrechen zu können.“

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