Ergebnisse der Bürgeranhörung zur Blumenstraße

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(Grafik: Beschlussvorlage der Stadt Emsdetten)

Die CDU macht keinen Hehl daraus: „Wir sind dagegen, dass die Blumenstraße zur Fahrradstraße wird.“, obwohl das längst beschlossene Sache ist, übrigens seinerzeit (in der vorangegangenen Legislaturperiode) mit den Stimmen der CDU auf den Weg gebracht wurde.

Im Ausschuss für Infrastruktur (AI) in der vergangenen Woche legte die Stadtverwaltung jetzt die Ergebnisse der Bürgeranhörung aus Mitte November diesen Jahres vor. Über 150 Personen seien angeschrieben worden, etwa 45 tatsächlich der Einladung gefolgt. Die übrigen werden natürlich über den Verlauf der Veranstaltung informiert bzw. sind nachträglich bereits informiert worden.

Als reine Fahrradstraße ist es lediglich den Anliegern erlaubt, die Wegstrecke auch mit dem PKW zu befahren. Anlieger ist aber nicht gleich Anwohner, ein Anliegen kann auch sein, einen Anwohner der Straße besuchen zu wollen, den Stadtpark oder andere Einrichtungen zu besuchen oder zu beliefern.

Der Durchgangsverkehr (die Strasse wird als Zuwegung zum Industriegebiet Süd und als „Schleichweg“ parallel zum Grevener Damm genutzt), der mitunter zu Stoßzeiten (Berufsverkehr) schon heftig sein kann, ist damit künftig untersagt. Verstärkte Kontrollen durch die Polizei sollen dieses auch gewährleisten.

In der Anwohneranhörung war vor allem die Parkplatzsituation ein Thema, entlang der gesamten Straße soll jetzt ein eingeschränktes Halteverbot gelten. Lediglich die bestehenden Parkplätze am Tenniscenter und gegenüber des Einganges zum Stadtpark bleiben so bestehen. Am Spielplatz soll eine zusätzliche Möglichkeit mit zehn Stellplätzen geschaffen werden. Die Anwohner selber haben in der Regel eine Einfahrt oder Garage, die als Abstellfläche genutzt werden kann. Das wird jedoch häufig schwierig, wenn der Haushalt ein zweites Fahrzeug unterhält. Die Frage, ob als Ersatzmaßnahme auf den großen Parkplätzen einzelne Parkbuchten als Anwohnerparkplatz deklariert werden könnten, wurde verneint.

Bei fünf Gegenstimmen der CDU-Fraktion hat der Ausschluss mehrheitlich beschlossen, die Planungen gemäß des Beschlusses aus September diesen Jahres beizubehalten.

 

 

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