Er will „Bürgermeister der Mitte“ sein….

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(Foto: privat)

…so Dr. Thomas Kock, mit dem wir uns ebenfalls noch kurz vorm Wochenende getroffen haben um Rückschau zu halten, was in den vergangenen zehn Wochen, seit dem wir ihn hier als Bürgermeisterkandidat vorgestellt haben passiert ist und – gesetzt dem Fall, er ist am kommenden Sonntag siegreich – in den folgenden Jahren passieren wird.

Zunächst einmal zeigte Kock sich sehr erstaunt über die Deutlichkeit des Wahlergebnisses, auf Stadtratsebene. Dass die SPD verloren hat ist ja tatsächlich Landestrend, dass er selber in seiner Bürgermeisterkandidatur so gut abgeschnitten hat und auch seinen Wahlkreis direkt gewinnen konnte, bestärkt ihn in seinem klaren Vorhaben, jetzt Bürgermeister seiner Heimatstadt zu werden: „Die CDU-Wähler, die zuvor Stefan Ahmann ihre Stimme gegeben haben und möglicherweise viele UWE-Wähler, werden jetzt mich wählen.“ Eine klare Aussage.

In den zurückliegenden Wochen sind natürlich viele Kontakte geknüpft worden. Unternehmen und auch Vereine hat er besucht und dabei erfahren dürfen, was in den Vereinen tatsächlich alles passiert, geleistet wird, was nach außen nur selten sichtbar wird. Kock hat mehrere tausend Haushalte persönlich besucht und das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Die bereits bestehende Bürgersprechstunde wird in jedem Fall beibehalten, vielleicht sogar ausgebaut. Man könnte auch hier dem Zeitalter und der möglicherweise mangelnden Mobilität einiger Mitmenschen angemessen, Videokonferenzen anbieten.

Für Kock, der in Emsdetten aktuell über politische Erfahrung verfügt wie kaum ein anderer im Rat, der während der Corona-Pandemie diverse Dringlichkeitsentscheidungen mit unterzeichnet hat, sind die Zusammenhänge wichtig. Er will bei Beschlussvorlagen immer auch ein Gesamtbild der Situation mit möglichen Einflüssen in alle Richtungen einfließen lassen.

Die Westumgehung hat in seinen Augen natürlich Priorität: „Wenn wir Emsdetten zur Fahrradstadt machen wollen, den PKW- und vor allem auch LKW-Verkehr aus der Stadt heraushalten wollen, dann führt an der Westumgehung kein Weg vorbei, nur so bekommen wir das in den Griff!“

Wir brauchen mehr Wohnraum, für junge Leute, alte Menschen, Singles, Großfamilien, höherwertig aber auch für’s kleine Geld. 800 Wohnungen plant er zunächst, wobei der Bedarf viel höher liegen wird. „Viele werden es nicht gerne hören wollen, aber Emsdetten wird zur ‚Schlafstadt‘ Münsters werden.“

Wichtig natürlich auch, der heimischen Wirtschaft die Option zu geben, sich jederzeit vergrößern zu können, gleichzeitig aber auch Fremdfirmen zu ermöglichen, sich in Emsdetten anzusiedeln. „Die Zahl der sozialversicherungspflichtig tätigen Mitarbeiter muss steigen.“

Als ausgewiesener TVE-Fan, aber auch als Politiker, hält er eine TVE-eigene Halle für durchaus realistisch. Die Bedingungen dafür müssen natürlich noch abgesprochen werden. Städtische Gelder können nur fließen, wenn zum Beispiel auch der Schulsport die Halle nutzen kann.

Seine Stärken als künftiger Bürgermeister sieht er darin, dass er Prozesse anstossen kann, sie moderieren kann und auch in der Lage ist, zu überzeugen und Mehrheiten dafür zu gewinnen. Er möchte viele Menschen ‚mitnehmen‘.

‚Viele Menschen‘ ist das Stichwort, – denn jetzt liegt es an den Wählerinnen und Wählern, am kommen Sonntag, 27. September, noch einmal zur Wahl zu gehen, Stimme abgeben auf Kreisebene bei der Stichwahl zwischen Mathias Krümpel und Dr. Martin Sommer oder für Emsdetten mit Oliver Kellner bzw. Dr. Thomas Kock einen neuen Bürgermeister zu küren.

Jetzt ist die Möglichkeit, eine neue Richtung vorzugeben – nutzen Sie Ihr Wahlrecht !!!

Auf AllesDetten wird es am Samstag wieder eine Umfrage unter unseren Lesern geben, wie diese sich letztlich entschieden haben/entscheiden werden. Das Ergebnis werden wir dann am Sonntag ab 18 Uhr an dieser Stelle veröffentlichen, – nach Schließung der Wahllokale als Auftakt der Berichterstattung aus der EMS-Halle, die wieder zum Wahlstudio gemacht wird.

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