energieland2050 e.V. gründet Kompetenznetzwerk „HYMAT-Energie“ mit 140 Teilnehmenden

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Mit zahlreichen Akteuren aus der Region startet der zum Kreis Steinfurt gehörende energieland2050 e.V. mit einem regionalen Kompetenznetzwerk „HYMAT-Energie“ in die Umsetzung des Masterplans Wasserstoff. Zum Auftakt trafen sich 140 Teilnehmende digital.

Das Netzwerk wird sich alle sechs bis acht Wochen treffen und bietet eine Plattform für Austausch, Präsentation, Ideenentwicklung, gemeinsame Projekte und Support. Die Frage nach ihren wichtigsten Erwartungen beantworteten die Teilnehmenden mit Wissenstransfer, Vernetzung und gemeinsamen Projekten. Gleichzeitig möchten sie auch ihr Know-how, ihre Kontakte und Motivation einbringen. „Wichtig ist, unser Konzept und das Netzwerk mit Leben zu füllen“, ist Silke Wesselmann, Leiterin des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt und gleichzeitig Geschäftsführerin des energieland2050 e.V., überzeugt.

Vorgestellt wurden auch die Ziele für 2021. Es wird ein Kompetenzzentrum „HYMAT-Energie“ mit personellen Strukturen aufgebaut. Im Fokus stehen Leuchtturmprojekte. Die Umstellung von Bus- und Bahnlinien auf Wasserstoffantrieb wird weiter vorangebracht. „Die konkrete Realisierung vor Ort ist ein wichtiger Baustein, um den Markthochlauf mit grünem Wasserstoff anzuschieben“, so Wesselmann. Gleichzeitig sollen mehr Fördermittel in die Region geholt werden.

Mit der entwickelten Marke „HYMAT-Energie“ (für Hydrogen=Wasserstoff) unterstreicht der Kreis Steinfurt seine Absicht, Kompetenzregion für die Erzeugung und Anwendung von grünem Wasserstoff in ländlichen Räumen zu werden.

Das nächste Treffen findet am 28. Januar statt. Informationen zum Kompetenzzentrum finden Interessierte unter www.hymat-energie.de.

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