…egal ob sich am Ende für Eigenreinigun, Fremdreinigung oder einem Mix aus beidem entschieden wird, macht Detlef Gritz, Ratsmitglied für die Emsdettener Liste, den Vorschlag, priorisiert Kosten einzusparen bzw. tatsächliche Nutzer mit in Verantwortung zu ziehen.
Schüler können ihr Klassenzimmer sauber halten
So könnte beispielsweise die Reinigung der Klassenzimmer, die derzeit durch Reinigungskräfte alle zwei Tage erfolgt, auf einmal wöchentlich reduziert werden, wenn die Schülerinnen und Schüler selber angehalten werden, am Ende eines Schultages für fünf bis zehn Minuten einen Reinigungsdienst durchzuführen. Dadurch werden die Kinder und Jugendlichen gleichzeitig auch in Eigen- und Mitverantwortung geschult. In Japan beispielsweise wird dieses Konzept auch auf die Toilettenanlagen ausgedehnt.
Nutzerbeteiligung an den Reinigungskosten öffentlicher Gebäude
„Wenn schon die Gebäude zur Verfügung gestellt und in der Regel auch unterhalten werden,“, so heißt es weiter in eine uns vorliegende Erklärung der Emsdettener Liste, „ist zwingend über einen „Reinigungsbeitrag“ durch die Nutzer zu entscheiden und ein Konzept zur Vereinnahmung zu erstellen. Bei Hallennutzungen für den Sportbereich sollte pro Nutzer ein kleiner Eurobetrag monatlich durch die Vereine erhoben werden. Im Rahmen von Veranstaltungen mit bis zu 2.500 Gästen/Zuschauern z. B. in der Emshalle wäre ein solcher Beitrag beim Betreten der Halle zu erheben bzw. auf die Ticketpreise aufzuschlagen.
Warum soll die Allgemeinheit zahlen, wenn es konkrete Zuordnungen zu Nutzergruppen gibt, diese aber nicht herangezogen werden.




Dann bringen Sie mal pubertierenden Teenagern erst mal bei nur die Stühle nach der letzten Stunde auf den Tisch zu stellen. Erst dann können wir über Mithilfe bei der Reinigung reden. Vieeeeel Glück! Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen.
Nicht erst die Stühle in der letzten Stunde hoch stellen sondern nach jedem Unterricht. Es wird wärend der Unterrichtsstunden schon gereinigt. Auch den Müll wie Verpackungen Dosen oder auch tetrapacks da hin zu bringen wo es hin gehört und nicht auf dem Boden oder hinter der heizung.
Jeder verlässt sein Arbeitsplatz ordentlich.
Fangt doch mit dem Versuch erstmal im Rathaus an. Wieso immer gleich bei den Schulen? Oder im Freizeitbereich?
Ich wette, dieser Versuch im Rathaus würde nach kürzester Zeit beendet werden…
Interessanter Ansatz…
Dann putzen die Kitakinder in Zukunft auch selbst ihre Räumlichkeiten?
Ist das dann nicht mehr Arbeit am Kind ,sondern Arbeit mit/ durch Kind?
Oder organisieren sich die Eltern zu Putztreffen?
Das fördert bestimmt den Zusammenhalt!
Hallo zusammen,
Vielen Dank für ihre Kommentare. Sie spiegeln einen großen Teil der Meinungen im Rat wieder. Das sollte auch so sein, zeigt es aber auch wie schwierig es ist beim Thema Gebäudereinigung zu Fortschritten wegen der Kosten zu kommen.
Vielen Dank
RM Detlef Gritz
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.