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Samstag, Juli 11, 2026
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Emsdettener Auswahl besiegt die Ruhrpotthelden

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Es ist die erste Niederlage der Ruhrpotthelden um Ingo Anderbrügge in deren siebenjähriger Laufbahn. Vier bis fünf Spiele bestreitet dieses Starensemble jährlich für den guten Zweck, heute für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Münster, eine Einrichtung, die sterbenskranken Kindern noch einen letzten Wunsch erfüllen. „Gewinner sind in jedem Fall die Kinder!“, so Anderbrügge – und das war kein Versuch, von der Niederlage abzulenken sondern der ehrliche Hinweis darauf, weswegen sie eigentlich spielen. Etwa 50 bis 60 Akteure, ehemalige Fußballspieler, Schauspieler, Unternehmer… gehören zum Kader der Ruhrpotthelden.

2:1 hat die Emsdettener Auswahl aus ehemaligen aktiven Spielern von Emsdetten 05, Borussia Emsdetten und Fortuna Emsdetten überraschend gewonnen.
Wer am frühen Abend den WDR eingeschaltet hatte, der konnte zwischendurch drei Minuten Live-Moderation aus dem Salvus-Stadion mit anhören, just in dem Moment, als das 2:1 für die Dettener Oldstars fiel, was laut Fußball-Kommentator-Legende Werner Hansch 30.000 Zuschauer frenetisch feierten. Tatsächlich waren es „nur“ 1.200 beigeisterte Schlachtenbummler. Eine Besucherzahl, die schon langen nicht mehr im Stadion am Wasserturm gezählt wurde.

Bürgermeister Oliver Kellner und MdB Anja Karliczek führten mit zehnminütiger Verspätung vor etwa 1.200 Zuschauern den Anstoß aus. Unterbrochen wurde das Match immer wieder von Trinkpausen für die Spieler, die Hitze auf dem Platz war kaum noch erträglich.

Werner Hansch und Emsdettens TVE-Hallen-Sprecher a.D. Dirk „Schemi“ Schemann moderierten das Spiel, die Pressekonferenz und die Versteigerung. Die Ems-Highlander sorgten am Rande für internationales musikalisches Flair.

Versteigert wurden dann Trikots (mit Unterschriften von Ingo Anderbrügge, Klaus Fischer und Huub Stevens), Grafiken, Trainingsanzüge und der Spielball, der eben noch von den prominenten Kickern getreten wurde, jetzt aber die Autogramme der Ruhrpotthelden enthielt. Die Erlöse dieser Versteigerung, die Eintrittsgelder der Benefizveranstaltung und weitere Spenden fließen am Ende an den Wünschewagen, der natürlich auch vor Ort war und informierte. Zur großen Überraschund aller überreichte die Stiftung von „Ikke Hüftgold“, dem Komponisten und Produzenten von „Layla“, einen Scheck in Höhe von 10.000,– €.

In der dritten Halbzeit wurde dann noch kräftig gefeiert. DJ Olli und Markus sorgten für die richtige Partylaune.

Unsere Fotografen waren vor Ort:

 

 

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