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Montag, Juni 22, 2026
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EMS-Halle benötigt für Spiele des TVE zusätzliche Moderatorenbühne

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(Foto: Thorsten Fisseler)

Kaum ist die Euphorie um den endlich geglückten Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga verflacht, da holt einen der Alltag ein. Alltag in Form von Auflagen, die die Hanball Bundesliga (HBL) als ausrichtender Verband für die Lizensierung stellt. Die Vorgaben kommen aus dem TV-Pflichtenheft, die Richtlinien sind maßgebend für infrastrukturelle Anforderungen an Spiele der Lizenzligen.

„Die Maßnahmen zur Errichtung einer separaten Moderatorenbühne und die für TV-Übertragungen erforderlichen technischen Voraussetzungen müssen durchgeführt werden, um die verbindlichen Anforderungen der 2. Handball-Bundesliga zu erfüllen und den Spielbetrieb sowie die mediale Übertragung dauerhaft sicherzustellen.“, heißt es dazu in einer Beschlussvorlage, die jetzt in den zuständigen politischen Gremien beraten wird.

Verschiedene Standorte wurden hierfür angedacht und ziemlich schnell auch wieder verworfen. Die Moderatorenbühne muss Platz für vier Personen und die notwendige Technik vorhalten. Sie muss den vier Personen zu jeder Zeit eine einwandfreie Sicht auf das Spielfeld gewährleisten und darf dabei gleichzeitig die Sicht der Zuschauer nicht behindern.

(Grafik: Stadt Emsdetten)

Bislang wurde die Moderatorentätigkeit von der Zuschauertribüne oberhalb des Regieraumes ausgeführt – ein Provisorium, aber es erfüllte seinen Zweck. Hier sind auch die Presseplätze angeordnet, von denen aus beispielsweise AllesDetten seinen erfolgreichen LiveTicker betrieben hat. Die dadurch frei werdenden Plätze stehen den Pressevertretern der Gastvereine zur Verfügung.

Das neue Podest soll jetzt in dem Bereich, jedoch zurückliegend über den Gang vor den Herren-WC’s errichtet werden (siehe Grafik). Der Blickwinkel auf das Feld bleibt der Gleiche.

(Grafik: Stadt Emsdetten)

Die Kosten für die Baumaßnahme inklusive der Installation sämtlicher Anschlüsse die für das technische Equipment notwendig sind, belaufen sich auf ca. 45.000 €. Geld, welches natürlich bislang nicht im Haushalt veranschlagt war. Die Deckelung der Kosten soll laut Vorschlag der Stadtverwaltung durch eine Mittelübertragung aufgrund Minderausgaben bei der Erweiterung/Sanierung der Kardinal-von-Galen-Schule erfolgen.

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