Ganze 126 Seiten zählt die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes der Stadt Emsdetten, erstellt vom Dortmunder Stadtplanerbüro Beckmann + Föhrer. Die Beauftragung dieses Konzeptes war politisch beschlossen, hat in Summe 29.931 € gekostet und soll jetzt Aufschluss über den Ist-Zustand und mögliche künftige Maßnahmen geben.
Vorgestellt wird das unserer Redaktion vorliegende Konzept heute Abend der Kommunalpolitik im Rahmen der Ausschußsitzung Stadtplanung, Wirtschaft und Wohnen (ASWW). Dieser Fachausschuss wird dann dem Hauptausschuß (HFSA) sowie dem Rat der Stadt Emsdetten zur finalen Entscheidung eine Empfehlung aussprechen. Sollte der ASWW sich nicht einigen können, würde die Entscheidung gänzlich dem HFSA bzw. Rat überlassen.
„Ein politisch beschlossenes Einzelhandels- und Zentrenkonzept (EHZK) ist Grundlage für die städtebaulich begründete Steuerung von Einzelhandelsvorhaben und dient u.a. der Sicherung und Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs (ZVB). Dies trägt dem Ziel einer Weiterentwicklung der Innenstadt als attraktiven und vielfältig nutzbaren Lebens- und Begegnungsraum Rechnung. Ein weiteres wesentliches Ziel ist die Sicherung einer leistungsfähigen, wohnortnahen Nahversorgung im Stadtgebiet“, heißt es in der Beschlussvorlage zur Zielsetzung dieses Konzeptes.




Für wen in dieser Stadt planen sie? In der Innenstadt gibt es kaum noch attraktive Geschäfte -gibt es nichts mehr zu besuchen. Nur eine Bäckerei und 6x K +K mit angeschlossenem Backshop . Café Mersmann mit einer minimalistischen Kuchenauswahl in der Menge und in der Vielfalt. Textilhaus Wissing und Rothers sind aus der Zeit gefallen und abends ab 18.00 Uhr ist die Stadt wie leergefegt so auch Samstags ab 14.00 Uhr keine Menschen in der Stadt. Sonntags das gleiche Bild. Café Extrablatt: die Besucher von außerhalb mit Fahrrad und oder Auto. Wäre es da nicht eine Überlegung wert die Stadt für Menschen interessant zu machen als ein Nahverkehrskonzept für diese Stadt zu entwickeln?
Ich kommentiere nicht den Artikel sondern den nicht sonderlich konstruktiven Beitrag der Frau Jürgens.: Sie kritisiert Geschäfte mit Namensnennung. Ich als Kunde des Cafe Mersmann sehe hier maximale Bemühungen attraktive Angebote zu machen – erfolgreich- . Es gibt darüber hinaus einige gut besuchte Konditoreiangebote in der Innenstadt. Vielleicht sollte man der Frau Jürgens einen entsprechenden Stadtplan zukommen lassen.
Ich könnte noch einige Äusserungen machen, verzichte aber darauf. Ich will jetzt zum Cafe Mersmann aufbrechen , um dort noch einen freien Stuhl zu ergattern, damit mir die vielen unzufriedenen Gäste nicht den Platz nehmen. Sie, Frau Jürgens, sind ja für mich kein Risiko.
Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.