„Eigentlich passt das gut“ – BM-Kandidat Kellner zu Gast auf Hof Burholt

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(Foto: privat)

In der vergangenen Woche besuchte der grüne Bürgermeisterkandidat Oliver Kellner gemeinsam mit Stadtratskandidat Luis Bobga die Hofbetreiber Monika und Martin Burholt in Veltrup, um über das in der Vergangenheit oft schwierige Verhältnis der Bündnispartei zu Landwirten, die Situation von kleinbäuerlichen Betrieben und einen Bürgerwindpark zu sprechen.

In der Vergangenheit waren die Grünen unter Landwirten oft nicht hoch angesehen, die Ursachen dafür seien unter anderem Missverständnisse und abschreckende generelle Forderungen auf Bundesebene gewesen. „Landwirte und die Grünen – das passt eigentlich gut zusammen“ sind sich Bürgermeisterkandidat Kellner und Hofbetreiber Martin Burholt schnell einig.

„Wir wollen die kleinbäuerliche Landwirtschaft hier in Emsdetten und in der Region erhalten und stehen klar auf der Seite der Landwirte“ stellt Kellner klar. „Landwirtschaft muss sich lohnen!“ Dabei haben die  Verbraucher*innen durch regionalen und saisonalen Einkauf durchaus Einfluss und Steuerungsmöglichkeiten.

Durch die Subventionspolitik der Europäischen Union und durch von Großabnehmern und insbesondere Discountern oft unwirtschaftlich heruntergehandelte Preise werde es für kleine Erzeuger in der Region und weit darüber hinaus immer schwieriger langfristig schwarze Zahlen zu schreiben.

„Hier kann die Stadt unterstützen, zum Beispiel über neue Vertriebswege und Vermarktungsmöglichkeiten“, so das Meinungsbild der Runde.

Auch sei es hierfür generell wichtig den drohenden weiteren Flächenverlust zuungunsten der Landwirtschaft zu verhindern, ergänzt Kellner.

Martin Burholt berichtete anschließend von seinem Repowering-Konzept für auslaufende Windkraftanlagen und äußerte den Wunsch in Veltrup in Zusammenarbeit mit der Stadt einen Bürgerwindpark zu errichten. Dafür sei es aber unabdingbar im Rathaus einen überzeugten Treiber der lokalen Energiewende sitzen zu haben. „Ich wünsche Ihnen nicht nur deswegen viel Erfolg für die Kandidatur“ blickte Burholt optimistisch einer Zusammenarbeit entgegen.

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