Droht der EMSIG die Auflösung?

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Lichterfest 2022 (Foto: Fisseler)

Außerordentliche Mitgliederversammlung der EMSIG gestern in den Abendstunden. Erschienen der Vorstand mit Ulli Reinermann an der Spitze sowie ca. 30 weitere Mitglieder. Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei ca. 150.

Ulli Reinermann und Robin Tippkötter erklärten bei dieser Gelegenheit, dass sie im März 2024 bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung nicht für eine Wiederwahl in ihren Vorstandsämtern zur Verfügung stehen. Das würde bedeuten, dass mit dem Ausscheiden von Reinermann die Position des 1. Vorsitzenden vakant ist. Dieser erklärte gleichzeitig, dass seine bisherigen Bemühungen, einen Nachfolger zu finden, wenig bis gar nicht von Erfolg gekrönt gewesen seien. Erwartungsgemäß gab es gestern niemanden, der oder die sich -gerade mit der Tatsache vertraut gemacht- spontan bereit erklärte, diesen Posten zu übernehmen. Bis März 2024 bleibt ja noch Zeit, den Posten mit einer fähigen Kraft zu besetzen. „Andernfalls,“ so Ulli Reinermann, „es ist übergangsweise eine Interimslösung möglich, jedoch auf Dauer wird der Verein  EMSIG ohne Vorsitzenden nicht bestehen können, würde dann aufgelöst.“

Zweiter großer Punkt, den es zu besprechen galt, – auch nur wieder informell, entschieden werden muss dann im März 2024- die finanzielle Situation die keinesfalls rosig erscheint. Zwei große Geldgeber der vergangenen Jahre haben angekündigt, ihr Engagement zu reduzieren und das in einem Umfang, der von der EMSIG nicht so einfach geschluckt werden kann. Hinzu kommt der Ausfall der Eisbahn auf dem Rathausplatz, die bislang noch ordentliche Erträge eingespielt hat. „Das Risiko ist einfach zu groß“ hieß es aus den Reihen des Vorstandes. Um finanziell wieder in ruhige Fahrwasser zu geraten, müssten die Mitgliedsbeiträge um 20 % angehoben werden oder aber alternativ auf eines der kostenintensiven Events, Lichterfest oder Serenadenabend verzichtet werden.

Zu beiden Dingen wurde und wird vermutlich weiter, ausführlich diskutiert.

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