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Samstag, Juli 11, 2026
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Die Zukunft fängt schon heute an

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Der Zukunftsprozess „Emsdetten_2038“ ist ein Du-Prozess und so war Bürgermeister OIiver Kellner gestern für alle einfach nur Olli.

„Ihr habt die Chance, Emsdettens Zukunft mit zu gestalten, bitte nutzt sie!“ – die schlussendliche Aufforderung des Bürgermeisters bei seinem Grußwort zum Opening des bevorstehenden langjährigen Prozesses am Montag an die zahlreich erschienenen Gäste im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik.
Der Zukunftsprozess Emsdetten_2038 hat begonnen (wir berichteten bereits H I E R). 2038, das sind noch 16 Jahre, bis dahin ist längst eine neue Generation herangewachsen. 2038 ist das Jahr, in dem Emsdetten ein Jubiläum feiern wird: 100 Jahre Verleihung der Stadtrechte.

Die Bevölkerung ist in den letzten Wochen aufgefordert worden, Wünsche zu äußern. Wie stellt Ihr Euch Emsdetten im Jahre 2038 vor? Was sollte bis dahin erreicht werden? Über 400 Karten sind bislang wieder zurück ins Rathaus gewandert mit den unterschiedlichsten Wünschen, viele mehrfach genannt, andere wiederum sind ganz individuell.

Dem Klimawandel nachhaltig entgegenwirken ist eine der Top-Angaben. Flächen entsiegeln, mehr grün, mehr Bäume. Aber auch Einkaufsmöglichkeiten, vielseitig, kleinteilig, neben den online-Angeboten. (noch) Mehr Aufenthaltsqualität.

Emsdetten als Standort, an dem es sich wohnen lässt, an dem aber auch gearbeitet werden kann, der seine Wirtschaftsstärke behält, möglicherweise ausbaut.

Bei immer wieder eingespielten Umfragen die der Kinder-/Jugendrat der Stadt Emsdetten in der Innenstadt durchgeführt hat, wird deutlich: Emsdetten soll seinen „gemütlichen Status als Kleinstadt erhalten“. Das Krankenhaus hätte man gerne wieder, aber auch gewisse Handelsketten sollten hier angesiedelt werden (hierzu an anderer Stelle mehr).

Die Bevölkerung ist jetzt aufgefordert diesen Prozess weiter zu begleiten. Weitere Termine sind bereits angesetzt. AllesDetten wird über den gestrigen Abend heute und morgen weiter berichten.

Leider beeindruckend, dass neben dem Bürgermeister die lokale Politik durch Abwesenheit glänzte. Sicherlich werden die verschiedenen Gremien sich in ihren Sitzungen noch ausführlich mit der Thematik beschäftigen, es wäre an den Bürger jedoch mehr als nur ein Zeichen „wir stehen dahinter“ gewesen, sich hier frühzeitig in den Prozess einzubringen, gemeinsam mit der Bevölkerung ein Konzept zu erarbeiten, als am Ende nur zu entscheiden und das, was möglicherweise im Prozess vom Bürger intensiv erarbeitet wurde, abzuschmettern.

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