Die Gruppierungen der CDU halten an ihrem Blühwiesenprogramm fest

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Ihr im vergangenen Jahr aufgelegtes Programm zur Förderung von „Blühwiesen“ setzt die Senioren-Union (SU) Emsdetten gemeinsam mit der Jungen Union (JU) und dem CDU-Arbeitskreis „Landwirtschaft und Umwelt“ in diesem Jahr fort. Die offizielle Förderung solcher Biotope für Bienen und andere Insekten scheitert häufig an der EU-Bürokratie. Deshalb sammeln die drei christdemokratischen Partner ganz unkompliziert bei Sponsoren Geld, das sie an Landwirte weiterleiten. Diese können Blühstreifen anlegen, ohne von bürokratischen Auflagen behindert zu werden. „Keine langen Pachtverträge, Verpflichtungen, Kontrollen – festgehalten per Handschlag und besiegelt mit Vertrauen“, so hieß schon im vergangenen Jahr die Devise.
Damals war die Aktion äußerst erfolgreich, den Christdemokraten gelang es, Geld für fünf Hektar neue Blühwiesen zu sammeln. „Dieses Ergebnis wollen wir in diesem Jahr toppen!“ kündigt der Vorsitzende der CDU-Senioren, Gerd Schnellhardt, an. 300 Euro kostet ein Viertel-Hektar, zu Spenden aufgerufen sind wie 2020 alle Emsdettener Einrichtungen wie Schützen-, Sport- und Karnevalsvereine, aber auch jeder Einzelne.
„Uns Bauern ist bewusst, dass wir etwas tun müssen, dazu sind auch viele bereit“ betont der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsverband Heiner Stegemann. Er lobt das CDU-Projekt, weil die Sorge vor allzu großem bürokratischem Aufwand ein Engagement verhindere. Genau hier setzen die CDU-Organisationen an: „Einfach und unkompliziert“, wie es Schnellhardt zusammenfasst.
JU-Chef Erik Essmann erläutert die Motive seiner Gruppierung, sich an dem Projekt zu beteiligen: „Wir wollen möglichst viel Fläche zu Blühwiesen umgestalten, ohne die Landwirte in ihrer Flexibilität einzuschränken.“ Paul Albers, Vorstand der SU, ergänzt: „Hinzu kommt ein wichtiger Punkt. Ökologisch ist es sinnvoller, viele kleine Flächen zu schaffen als eine große.“
Die Emsdettener Stadtverwaltung hat das Projekt bereits im vergangenen Jahr unterstützt. Motto: „Lieber gemeinsam in die gleiche Richtung gehen, als Kopf an Kopf um Flächen kämpfen.“

Interessierte können sich unter (01515) 700 40 23 und per E-Mail an Gerd Schnellhardt (g.schnellhardt@icloud.com) oder unter (02572) 3037 an Paul Albers wenden.

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