Ein Vierteljahr nach dem Start stellten TVE-Geschäftsleiter und GREEN ACADEMY Projektleiter Florian Ostendorf und Projektmanagerin Johanna Bücker in der SPD-Ratsfraktion die Arbeit dieser jüngsten Vision des TVE vor. Im Mittelpunkt stand natürlich die Frage, wie – über die reine Freude am Handballsport hinaus – Stadt und Green Academy voneinander profitieren können.
„Die Erfahrung konventioneller Jugendleistungszentren zeigt, dass bei weitem nicht alle der Jugendlichen dort später zu Profis werden“, erläuterte Ostendorf. „Das hat uns zu einem integrativen Ansatz geführt, der auch den Einstieg in ein konventionelles Berufsleben erleichtern soll. Die im Handball gelernten Tugenden von Teamgeist über Disziplin und Einsatzbereitschaft sind auch bei Ausbildungsbetrieben in der regionalen Wirtschaft begehrt.“ Das TVE-Netzwerk umfasst inzwischen 140 starke Partner aus der regionalen Wirtschaft
Um Emsdettens Status als Sportstadt weiter auszubauen, sieht Ostendorf Perspektiven durch eine engere Kooperation der Sportarten und Vereine. „Zum Beispiel beim Athlethiktraining gibt es Synergien, die noch stärker in den Fokus gerückt werden müssen. So muss gemeinsam darüber nachgedacht werden, Infrastruktur auszubauen, um überhaupt wettbewerbsfähig sein zu können“.
Die Wünsche in Richtung der Stadt und Politik richten sich natürlich in die Investition professioneller Infrastruktur, um zum Beispiel den Landesleistungsstützpunkt des olympischen Sportbundes nach Emsdetten zu holen und um langfristig Profisport anbieten zu können aber auch auf Unterstützung beim Auffinden geeigneter Fördermöglichkeiten. Das zweite dürfte in den Augen von Fraktionsvorsitzendem Thomas Kock leichter zu erzielen sein, zeichnet sich Emsdetten doch durch ein hervorragendes Fördermanagement aus. „Bauvorhaben über das bereits Geplante hinaus müssen sich an den finanziellen Möglichkeiten der Stadt messen lassen.“
Ausdrücklich begrüßt die SPD den Gedanken der GREEN ACADEMY, bei den Grundschulen eine gemeinsame neue Stelle für Bewegungsangebote zu schaffen. Dies wäre ein einzigartiges Projekt in der Region Es sei zu hoffen, dass die Schulbürokratie dieser Idee nicht zu viele Hürden in den Weg stellt.
Projektleiter Florian Ostendorf bedankte sich bei der Fraktion und warb um politische Unterstützung: Nur gemeinsam können wir Dinge weiter bewegen. Lass uns gemeinsam „um die Ecke“ denken und Mehrwerte für alle schaffen“.




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