Der Grundstein für die Versorgung weiterer 10.000 Haushalte in Emsdetten mit Glasfaser ist gelegt

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Das Infrastrukturunternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG,hat heute gemeinsam mit der Stadt Emsdetten und den Stadtwerken Emsdetten die Bauarbeiten für ein neues Glasfasernetz begonnen. Für den symbolischen ersten Spatenstich zum Ausbaustart begrüßten die Glasfaser-Nordwest-Geschäftsführer Oliver Prostak und Christoph Meurer auf der Baustelle Bürgermeister Georg Moenikes und Wirtschaftsförderer Christian Hövels sowie Jürgen B. Schmidt und Helmut Deilen von den Stadtwerken Emsdetten. Deutsche Telekom Technik, der Ausbaupartner für dieses Projekt, wurde von Jan Pohl vertreten. Oliver Prostak, Geschäftsführer Glasfaser Nordwest: „Für die Digitalisierung der Region ist dieses Ausbauprojekt ein wirklich gutes Zeichen. Unser Plan ist es, in den kommenden Jahren fast 10.000 Haushalte und Unternehmensstandorte in Emsdetten mit modernen FTTH-Anschlüssen zu versorgen. Bereits Ende des Jahres wird in dem ersten Gebiet die Vorvermarktung der neuen Anschlüsse starten. So werden bereits Anfang nächsten Jahres die ersten Nutzer mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s surfen können.“ Georg Moenikes, Bürgermeister der Stadt Emsdetten: „Die sozio-ökonomische Bedeutung leistungsfähiger Internetverbindungen ist nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie deutlich zu Tage getreten. Der dafür erforderliche technische Übertragungsstandard auf Grundlage von Glasfaserleitungen ist mittlerweile unerlässlich. Insofern wurde auch der durch städtische Zuschüsse und Drittmittel geförderte Breitbandausbau der sogenannten weißen Flecken in unseren Außenbereichen durch die Stadt Emsdetten von vornherein mit Glasfaser bis in die Wohnhäuser vorangetrieben. Mit der Glasfaser NordWest haben wir nun einen leistungsstarken Partner für den Ausbau der sogenannten grauen Flecken, welche bislang nur durch die Brückentechnologie des Vectorings ohne direkte Glasfaseranbindung in den Wohnhäusern versorgt sind und zunehmend an ihre Leitungsgrenzen stoßen. Mit dem nun beginnenden zeitlich ambitionierten Ausbau wird eine Gigabitversorgung großer Teile des Emsdettener Stadtgebietes deutlich schneller erreicht werden können als bislang angenommen. Die Stadt Emsdetten verfolgt darüber hinaus auch weiterhin das Ziel einer flächendeckenden Glasfaseranbindung im gesamten Stadtgebiet.“Glasfaser Nordwest und Stadtwerke nutzen Synergien beim Glasfaserausbau Jürgen B. Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Emsdetten:“Der Ausbau von moderner Glasfaserinfrastruktur ist häufig zeitintensiv und komplex. Um in der Stadt Emsdetten einen effektiven und beeinträchtigungsarmen Ausbau des neuen Netzes zu ermöglichen, haben sich Glasfaser Nordwest und die StadtwerkeEmsdetten auf eine Nutzung bestehender Infrastrukturen durch Glasfaser Nordwest geeinigt. Das Unternehmen wird innerhalb dergeplanten Ausbaugebietebereits vorhandene Leerrohre der Stadtwerkenutzen, um zusätzliche Tiefbauarbeiten zu vermeiden. Die neuen Glasfasern werden mit einer speziellen Ausbaumethode in die Bestandsrohre eingeblasen und anschließend bis zu den Anschlüssen der Anwohner gelegt. Dies ist eine gute Nachricht für die Anwohner, denn es können zahlreiche Tiefbaumaßnahmen vermieden werden. Aber auch für beide Unternehmen und somit für den Prozess derStadt-Digitalisierung ist dies ein gutes Zeichen.”Christoph Meurer, Geschäftsführer Glasfaser Nordwest:„Wir freuen uns, dass nach einer umfassenden Planungsphase nun der Ausbau unseres Glasfasernetzes in Emsdetten starten kann. Besonders hervorzuheben ist, dass wir umfangreiche Synergien beim Ausbau nutzen können: Durch eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Emsdetten wird das Ausbauvorhaben nun noch effektiver verlaufen können. Unser Ziel ist es, die Anwohner und Unternehmen in Emsdetten möglichst schnell an das moderne Netz anzuschließen.“Neue Zukunftssicherheit durch moderne InfrastrukturDas Unternehmen Glasfaser Nordwest wird in Emsdettenin einer ersten Ausbaustufe über 5.100 Haushalteim Westen der Stadt mit modernen FTTH-Glasfaseranschlüssen versorgen. In einer zweiten Ausbaustufe werden im weitere 4.500 Haushalte im Osten der Stadt an das neue Netz angeschlossen. Das Besondere:

Das Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern. Somit werden die EmsdettenerInnenin dem Ausbaugebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s surfen können.Als Ausbaupartner führt Deutsche Telekom Technikdie Bauarbeitenfür das neue Glasfasernetzim Auftrag von Glasfaser Nordwest durch. Deutsche Telekom Technikist für die ganzheitliche Baukoordination und Baudurchführung zuständigundwird sowohl das Verteilnetz in den Straßenzügen als auch die Hausanschlüsse bauen.Das Unternehmenist im Bereich des Glasfaserausbau bereits seit vielenJahren aktiv und bringt umfassende Erfahrungen mit dieser Technologie mit.
Celal Tayan, Regionalmanager Glasfaser Nordwest: „Wir freuen uns, dass wir in Emsdetten mit Deutsche Telekom Technik ein ausgesprochenen erfahrenen Ausbaupartner an unserer Seite haben. Aktuell planen wir, den Bau des ersten Abschnitts innerhalb von zwölf Monaten abzuschließenund dann mit dem zweiten Gebiet zu starten. Besonders wichtig ist uns dabei, dass wir die Tiefbaumaßnahmen minimal halten. Natürlich werden wir die Anwohner rechtzeitig darauf hinweisen, dass Ausbaumaßnahmen stattfinden. Unser Ausbaupartner wird entlang der Straßenzüge Informationsschreiben verteilen, auf denen derjeweiligeAusbauzeitraum einer Straße ersichtlich ist.“

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwestwurde Anfang2020 alsJoint Venture von Telekom Deutschland GmbHund EWE AGgegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens deneigenwirtschaftlichenFTTH-Ausbau. Dabei istGlasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzesverantwortlich.Das Joint Venturemöchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandortemit Glasfasererreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren.Dieseneue Infrastrukturwird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt.Zunächst werdendiePartner EWE und Telekom Deutschlanddas Netz von Glasfaser Nordwestnutzen –perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen.Hierzu zählt auch das Unternehmen tkrz als Tochterunternehmen der Stadtwerke Emsdetten.Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

1 Kommentar

  1. Wollte gerade einen Glasfaser Anschluss im 2. Ausbaugebiet über die tkrz buchen.
    Geht nicht. Nur über Telekom und Osnatel. Weiß jemand warum die tkrz aus dem Rennen ist. Hat man doch 2020 noch zusammen mit Glasfaser Nord West für Emsdetten geplant./ 23.08.2021

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