Damit keine Impfstoffe verkommen werden Restdosen am Abend an Feuerwehr und Hilfsorganisationen verimpft

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(Fotos: Eike Brünen)

Einsatzkräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen können sich im Einsatzfall nicht immer sicher und konsequent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Beherztes und schnelles Eingreifen im Notfall ist häufig eben nicht mit Abstand möglich. Auch muss sichergestellt sein, dass etwa im Fall eines Brandes ausreichend – im Kreis Steinfurt in der Regel ehrenamtliche – Kräfte zur Verfügung stehen und nicht durch ein Ausbruchsgeschehen ausfallen. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt mit Landrat Dr. Martin Sommer an der Spitze hat deshalb zugestimmt, dass sogenannte Restdosen von Impfstoffen im Impfzentrum des Kreises abends auch an Einsatzkräfte verimpft werden können.

„Bei ihrer Einsatztätigkeit setzt sich auch diese Personengruppe einem erhöhten Ansteckungsrisiko aus. Der Ausfall einer ganzen Einheit könnte unser aller Sicherheit gefährden. Deshalb möchten wir aus Sicht des Bevölkerungsschutzes auch bei dieser Personengruppe für einen Impfschutz sorgen“, so Landrat Dr. Sommer.

Bei täglich rund 1700 Impf-Terminen im Impfzentrum lässt es sich nicht immer vermeiden, dass abends in Kleinstmengen Restdosen übrigbleiben. Die Leitung des Impfzentrums bestellt dann neben Personengruppen der höchsten Impfpriorität auch Einsatzkräfte ein, damit sie nach und nach geimpft werden und damit einsatzfähig bleiben.

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