Corona-Virus-Behandlungszentrum der KVWL eröffnet in Rheine

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v.l. Dr. Martin Sommer (Leiter des Krisenstabs des Kreises Steinfurt), Reinhard Hammerschmidt (KVWL), Mitarbeiterinnen des Behandlungszentrums, Michael Niesen (sitzend, KVWL) (Foto: Dorothea Böing

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) eröffnet am heutigen Mittwoch in Rheine ein neues Coronavirus-Behandlungszentrum zur ambulanten Untersuchung und Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen sowie Patienten mit respiratorischer Symptomatik (Atemwegsbeschwerden). In dem Zentrum soll die Schwere der Erkrankung ärztlich eingeschätzt und entschieden werden, ob die Patienten weiter ambulant betreut werden können oder in eine Klinik eingewiesen werden müssen. Ebenso sollen die Patienten dort notwendige Rezepte für ihre Medikamente und Bescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit (AU) erhalten. Symptomatische Patienten können auf diese Weise außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte qualifiziert versorgt werden. Gleichzeitig werden mögliche Infektionsketten unterbrochen.

„Mit dem neuen Behandlungszentrum in Rheine verbessern wir die ambulante Versorgung der Coronavirus-Verdachtsfälle in der Region. Auch schützen wir auf diese Weise andere Patienten sowie Ärzte und Praxispersonal. Ich danke dem Kreis Steinfurt für die kooperative Zusammenarbeit und die umfassende Unterstützung beim Aufbau der neuen Behandlungsstrukturen“, erklärt Dr. Hendrik Oen, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Münster.

Auch der Leiter des Krisenstabs des Kreises Steinfurt, Dr. Martin Sommer, freut sich über die gute Zusammenarbeit: „Das Behandlungszentrum ist ein weiteres Kooperationsprojekt zwischen dem Kreis Steinfurt und der KVWL. Denn auch bei den Diagnosezentren, in denen die Abstriche entnommen werden, arbeiten wir bereits Hand in Hand.“ Dr. Karl-Heinz Fuchs, Medizinischer Einsatzleiter „Corona“ für den Kreis Steinfurt, ist froh über die Alternative zur hausärztlichen Versorgung: „Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung flächendeckend für alle sicherzustellen. Mit dem CoronavirusBehandlungszentrum schaffen wir dafür weitere Ressourcen.“ Die neuen Behandlungsstrukturen richten sich ausschließlich an diejenigen Patienten, die Symptome einer Coronavirus-Infektion oder einer Atemwegserkrankung aufweisen.

Patienten, die das Behandlungszentrum aufsuchen möchten, müssen sich vorab unter der Telefonnummer 0251 929 191 9 anmelden.

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