CDU-Ortsverband wählt neuen Vorstand

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„Natürlich darf man solche Viren nicht unterschätzen und das tun wir auch nicht, wir arbeiten da eng mit dem Robert-Koch-Institut zusammen – aber mehr noch als vor dem Corona-Virus habe ich Angst vor den Journalisten, die unnötig Hysterie verbreiten.“ So der Gesundheitsminister des Landes NRW Karl-Josef Laumann, der zusammen mit der Landtagsabgeordneten aus dem hiesigen Wahlkreis, Andrea Stullich, einen Bericht aus Düsseldorf gab. Der Verdachtsfall, der am FMO in Greven aufgetreten ist, da wurde sofort in enger Absprache mit dem RKI richtig reagiert, die Person isoliert und alle weiteren Personen, die im Flugzeug oder am Boden in ihrem näheren Umfeld sich befunden haben, registriert. Zum Glück hat sich der Verdacht schlussendlich nicht bestätigt.Weitere Fälle bzw. Verdachtsmomente habe es in NRW, so der zuständige Gesundheitsminister, nicht gegeben.

Den ersten Rechenschaftsbericht des abends jedoch gab der 1. Vorsitzende Norbert Wessling auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes ab. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, wird er nach 29 Jahren Vorstandsarbeit nun in die zweite Reihe zurücktreten, das Zepter an die nächste Generation weitergeben. Mit nur einer Stimmenthaltung wurde Hanno Moers einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Als seine erste Amtshandlung dankte dieser seinem Vorgänger Wessling. Norbert Wessling hatte das Ruder seinerzeit nach vielen Jahren als 2. Vorsitzender in einer sehr lebhaften Zeit übernommen, das Schiff aber dann wieder in ruhige Fahrwasser geleitet. Der jetzt überdies neu zu wählende Vorstand wurde in einigen Posten erweitert. Neben der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Bea Steinbach-Möllers gibt es jetzt zwei weitere Personen in diesem Amt: Daniel Hellwig und Stefan Sohlmann. Als Schatzmeisterin wurde Christiane Homann bestätigt, Christian Moenikes bleibt weiterhin Schriftführer, ihm zur Seite steht jetzt neu als sein Stellvertreter Stefan Palm. Die Riege der Beisitzer wurde ebenfalls aufgestockt.

Auf dieser Mitgliederversammlung wurde zwischen den zahlreichen Wahlgängen nochmal deutlich, dass eine Westumgehung nur eine wirklich sinnvolle Umgehung ist, wenn sie auch weiter auf die B481 geführt wird und dass die Profitöre einer Umgehungsstrasse nicht nur die Anwohner der Reckenfelder Straße, Lerchenfeld, Taubenstraße sind, sondern dass sich das auf ganz Emsdetten auswirken wird.

Nach dieser sehr durch Personaliem bestimmten Mitgliederversammlung wird beim nächsten Zusammentreffen in großer Runde die bevorstehende Kommunalwahl am 13. September Thema Nr. 1 sein.

 

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