Bürgermeisterkandidatin Eva Nie und Ratsmitglied Reinhild Thamm-Krake besuchten in der vergangenen Woche den Kastanienhof. Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner waren der Einladung gefolgt, um die SPD-Kandidatin näher kennenzulernen. In entspannter Atmosphäre stellte sich Eva Nie vor, erzählte aus ihrem Leben – und nahm sich Zeit für viele persönliche Gespräche.
„Es ist jedes Mal beeindruckend, wieviel Lebenserfahrung in einem Raum steckt“, so Eva Nie. „Was mich dabei besonders fasziniert: Es sind oft nicht die Karrierestationen, auf die die Menschen reagieren – sondern ganz persönliche Dinge wie mein Geburtsort, meine Kinder oder meine Liebe zu Tieren.“
Zuhören, verstehen – und voneinander lernen
Ehrliches Feedback und persönliche Rückmeldungen machten den Nachmittag besonders wertvoll. Eine Bewohnerin sagte zum Beispiel: „Ich vergesse morgen alles wieder.“ – worauf Eva Nie antwortete: „Wenn es in diesem Moment Freude gemacht hat, dann ist das doch schon viel wert.“
Eine andere Teilnehmerin meinte: „Sie müssten selbstbewusster auftreten – ich hätte nicht gedacht, dass Sie all das gemacht haben.“
Für Eva Nie war das ein ehrliches Kompliment – und ein wertvoller Impuls: „Ich nehme solche Rückmeldungen sehr ernst. Aber ich glaube auch: Es geht nicht darum, laut zu sein – sondern klar, konsequent und offen. Und genau so will ich führen.“
Besonderer Dank gilt auch allen Mitarbeitenden des Kastanienhofes, welche diesen Austausch unterstützt und begleitet haben: „Ohne ihren täglichen Einsatz wäre solche Begegnung nicht möglich – sie tragen Tag für Tag dazu bei, dass Menschen in Würde leben und älter werden können,“ so Nie.
Das Thema Pflege und Teilhabe im Alter bleibt für die SPD-Kandidatin ein zentrales Anliegen: „Pflege braucht mehr als Organisation – sie braucht Zeit, Zuwendung und politische Unterstützung. Gerade deshalb ist es mir wichtig, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“
Der nächste Besuch in einer Pflegeeinrichtung ist bereits geplant: Am 30. April 2025 wird Eva Nie das Haus Simeon besuchen – mit offenen Ohren und großem Respekt für die Menschen, die dort leben und arbeiten.“




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