Bürgermeisterkandidat Dr. Thomas Kock

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„Die Chancen, dass ein Sozialdemokrat Bürgermeister von Emsdetten wird, waren noch nie so gut.“, so Dr. Thomas Kock und er spricht damit möglicherweise wahre Worte. „Gegen einen Georg Moenikes wäre ich nicht angetreten.“ Aber eben dieser Georg Moenikes steht nach jetzt 21 Jahren ununterbrochen im Bürgermeisteramt nicht erneut zur Wahl, möchte sich dem wohlverdienten Ruhestand hingeben. Für Kock tatsächlich die Gelegenheit, kein Gegenkandidat mit Amtsbonus, es wird also definitiv eine Neubesetzung geben. Als langjähriger Vorsitzender der SPD-Fraktion ist Kock im Thema wie kein anderer, hat viele Entscheidungen der vergangenen Jahre mitgetragen oder hart um eine andere Lösung gekämpft.

Eigentlich wollten Dr. Kock und AllesDetten sich mit dem Rad im Venn treffen, die anhaltenden kräftigen Regenfälle während des gesamten Tages riefen aber Plan B auf die Tagesordnung und so wurde es dann doch ein Lokal in der Innenstadt. Mitten in der Innenstadt, in der einige Ladenlokale leer stehen, die Innenstadt, die unter der Corona-Pandemie gelitten hat und noch immer leidet. „Corona hat und wird der Stadt noch eine Menge Geld kosten, Geld, das wir anders verplant hatten.“ Und dennoch ist Thomas Kock harter Befürworter, weiterhin zu investieren um so Impulse zu setzen. Eine Überzeugung, die den sozialdemokratischen Grundwerten in einigen Punkten widerspricht.

Der 56-jährige gebürtige Emsdettener ist seit seinem 18. Lebensjahr Mitglied der SPD, seit 1989 im Stadtrat und seit 1999 Fraktionsvorsitzender, seit 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke. Dr. Thomas Kock unterrichtet an einem katholischen Ordensgymnasium im Emsland. Die Stelle, die er bei einer erfolgreichen Wahl an diesem Gymnasium frei macht, ist bereits neu besetzt. Dennoch könnte der Hobby-Kicker im Fall des Falles zurück, setzt aber selbstbewußt und -sicher auf Sieg, eben weil er in und für Emsdetten schon einiges erreicht hat und noch erreichen möchte.

Kock sitzt im Vorstand des Caritas-Verbandes Emsdetten-Greven, ist Mitglied bei Fortuna Emsdetten, Emskult, der Galerie Münsterland und auch der Westumer Schützengesellschaft, ist aber nicht der, der Karneval und Schützenfest „erfunden hat“. „Ich geh ganz gerne mal Feiern, muss aber nicht als letzter die Tür abschließen.“

Die Westumgehung ist für ihn ein unbedingtes Muss, Kock zeigt im Gespräch mit AllesDetten gleich einige weitere Projekte auf, die eigentlich noch keine Projekte sind sondern nur in seiner eigenen Schublade liegen, die er dann in Zukunft auch auf die Schreibtische und Reißbretter des Rathauses legen will. „Schilgen C“ soll nun endlich der Wohnbebauung zugeführt werden, das Parkhaus an der Wilhelmstraße ist aufgrund Materialschäden abgängig. Hier könnte unter Einbeziehung des gesamten umliegenden Areals „Betreutes Wohnen“ entstehen.

Vor allem den PKW-Verkehr will er in Emsdetten entschärfen, mehr Möglichkeiten für Fahrräder schaffen. Bezahlbarer Wohnungsbau, den heutigen Ansprüchen angemessen, ist ein großes Aufgabengebiet. „Emsdetten hat noch viele Baustellen!“ Und Kock bringt kommunalpolitisch Erfahrung mit, wie kein anderer, – ein großer Vorteil. Dr. Thomas Kock spekuliert auf zehn Jahre, das würde bedeuten: 1 x Wiederwahl! Dann hätte er auch das Rentenalter erreicht. Eine Dekade ist der Zeitraum, in dem man die Auswirkungen des eigenen Wirkens erkennen und auch noch reagieren kann. Vor einer Wiederwahl jedoch muss eine Amtseinführung erfolgen und dieser Wahl möchte er sich am 13. September stellen.

Der nächste in der Vorstellungsrunde wird Ulrich Ortmeier sein, unabhängiger Bürgermeisterkandidat ohne Parteibuch. Unterstützt wird er von der UWE. Morgen um 9:00 Uhr auf www.AllesDetten.de.

 

 

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