Bei Rot bitte lüften! – Stadt Emsdetten stattet Schulen, Kitas und Besprechungsräume im Rathaus mit Raumluftampeln aus

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Frederik Grote (trilogik GmbH), BM Oliver Kellner und Dennis Borgmann (trilogik GmbH) stellen hier die Raumluftampeln vor

Besonders in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr ist eine gute Raumluft das A und O. Um die Verbreitung schädlicher Aerosole in der Luft einzudämmen, hilft regelmäßiges Lüften. Doch wie oft sollte gelüftet werden? Dies verrät nun eine Raumluftampel.

Aus aktuellem Anlass hat die Stadt Emsdetten Raumluftampeln beschafft, die den Schulen und Kitas je nach Größe in unterschiedlicher Stückzahl zur Verfügung gestellt werden. Hierbei handelt es sich um Geräte, die den CO₂-Gehalt der Raumluft messen und bei Überschreitung des Grenzwertes Alarm schlagen – und das ganz einfach per Ampelsystem. Leuchten die kreisförmig angeordneten LEDs grün, ist die Luft wortwörtlich rein, leuchten sie rot gilt: Fenster auf! So entwickeln die Kindergarten- und Schulkinder ein Gefühl dafür, wann Zeit zum Lüften ist.

Noch dazu kann die Raumluftampel über ein LoRaWAN-Netz Daten zur CO₂-Konzentration, Temperatur und Luftfeuchtigkeit übertragen und diese auf einem Endgerät darstellen. LoRaWAN ist eine Funktechnologie, die die Übertragung von Daten über hohe Reichweiten hinweg ermöglicht. Hinter der Idee der Raumluftampel steckt das Emsdettener Unternehmen trilogik, das die klugen Luftmesser hier vor Ort entwickelt und produziert. Schon länger hatte sich das Unternehmen mit dem Thema beschäftigt, allerdings vorrangig im Tierbereich. So werden Tierställe mit der gleichen Technik überwacht und Angaben zum CO₂- und Ammoniakgehalt, zur Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Helligkeit übermittelt.

Um der Übertragung von Viren vorzubeugen, wurden neben den Schulen und Kitas auch Besprechungsräume des Rathauses mit Raumluftampeln ausgestattet.

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