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Montag, Juli 13, 2026
Start Politik Ausschuss für Infrastruktur beschließt in Marathonsitzung

Ausschuss für Infrastruktur beschließt in Marathonsitzung

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Statt drei soll es künftig an der EMS-Halle nur noch ein Kassenhäuschen geben. Der Eingang wird in Richtung Nordwalder Straße verlegt.

Vorab, es war eine ungewöhnlich lange Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur (AI). Als der öffentliche Teil abgehandelt war und dann auch die Pressevertreter ausgeschlossen wurden, waren fast sechs Stunden vergangen. Die üblicherweise um 18 Uhr beginnende Sitzung war gestern vorsichtshalber bereits um 17 Uhr anberaumt worden und das war auch gut so, standen doch viele Punkte an, zu denen es Vorstellungs- und auch Redebedarf gab und am Ende gab es auch einige Überraschungen, weil sich Fraktionen plötzlich doch anders entschieden haben als es das Abstimmungsverhalten vorausgehender Sitzungen erwarten ließ. Da sich auf der Tribüne zahlreiche Zuschauer versammelt hatten, die Interesse an dem ein oder anderen Tagesordnungspunkt hatten, jonglierte man etwas im Ablauf der Agenda, damit wenigstens die Zuhörer nicht ganz so lange ausharren mussten.

Inhaltlich waren so einige dicke Brocken dabei: Sanierung und Erweiterung der EMS-Halle, Hof Deitmar 3. Abschnitt, KiTa Silberweg, Umgestaltung Sandufer, um nur die ganz großen zu nennen.

Sanierung und Erweiterung der EMS-Halle

Sanierung und Erweiterung der EMS-Halle, 1. und 2. Bauabschnitt, war der erste große Punkt, der noch zusammen mit den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit beraten wurde.

Der 1. Bauabschnitt umfasst dabei den Bereich der Schießanlage für die schon seit vielen Jahren Umkleiden und weitere Lagerflächen geplant sind. Für die Waffen sind besondere Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Auch wird es einen zusätzlichen Ein-/Ausgang geben.

Im 2. Bauaubschnitt geht es um die eigentliche EMS-Halle, hier geht es um Lüftungsanlagen, Erneuerung der elektrischen Anlagen, Brandmeldeanlagen, Verlegung des Eingangsbereiches, Traglast des Daches, Be- und Entladung der Anlieferfahrzeuge innerhalb der Halle und nicht mehr im Außenbereich, weitere Catering-Bereiche, WC-Anlagen, Räume für Hausmeister und Sanitäter, Fluchtwege… „Sicherheitsstandards sind längst nicht mehr gegeben.“ so Helmuth Schäckel von der Stadtverwaltung.

Einer der Fehler beim seinerzeitigen Neubau der Halle sei beispielsweise gewesen, dass die Dachkonstruktion nicht dafür geeignet sei, zusätzliches Gewicht aufzunehmen welches durch die Anbringung von technischem Gerät beispielsweise für Konzerte entstehen würde. Hier wird jetzt versucht durch Austausch der vorhandenen Beleuchtungen etwa zwei Tonnen einzusparen, die Glasscheiben in den Pyramiden durch Alu-Paneele zu ersetzen.

Bevor die Politik in die Diskussion einsteigen konnte, stellte Martin Dörtelmann (Technischer Beigeordneter) klar: „Wir haben eine EMS-Halle, die wir nicht irgendwann sanieren können sondern jetzt sanieren müssen. Dazu ist eine Förderung in Aussicht gestellt, die man nicht aufs Spiel setzen sollte, insofern muss die Sanierung jetzt erfolgen.“ Dörtelmann spielte damit auf die aus der Pollitik bereits geforderte Option an, die EMS-Halle erst dann zu sanieren, wenn eine neue Halle gebaut sei, welche die Ausfälle aus dem Trainingsbetrieb in der EMS-Halle auffangen könne.

(Fortsetzung mit der politischen Diskussion aus der gestrigen Ausschusssitzung H I E R)

 

 

 

 

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