Lotte: Unbekannte Täter stehlen Geld und Schmuck aus Einfamilienhaus
Unbekannte Täter haben sich am Montag (11.07.22) zwischen 07.00 Uhr und 17.00 Uhr Zugang zu einem Einfamilienhaus am Orchideenweg verschafft. Im Haus durchwühlten sie der Bewohnerin zufolge mehrere Räume. Sie stahlen Bargeld sowie Schmuck – im Wert eines vierstelligen Eurobetrags. Wie die Täter in das Haus gelangten, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt in dem Fall und nimmt Hinweise von Zeugen entgegen unter Telefon 05451/591-4315 (Wache Ibbenbüren).
Ibbenbüren, Ladbergen: Treckerdemos an Autobahnbrücken
Am Montagabend (11.07.2022) haben sich zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte in Ibbenbüren und Ladbergen an einer demonstrativen Aktion beteiligt. Sie positionierten rund 70 Traktoren auf neun Brücken über den Autobahnen 1 und 30 und entfalteten Plakate, um Solidaritätsbekundungen zu den Protesten in den benachbarten Niederlanden zum Ausdruck zu bringen. Aus polizeilicher Sicht verliefen die Aktionen insgesamt friedlich und ohne wesentliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Zur Einleitung eines Strafverfahrens kam es dennoch – die Versammlung war nicht angezeigt. Mit dem Recht auf Versammlungsfreiheit gehen auch Pflichten einher. Die Polizei weist auf die Regelungen im Versammlungsgesetz NRW hin: Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel sind grundsätzlich 48 Stunden vor der Einladung zur Versammlung bei der Polizei als zuständige Behörde anzuzeigen. Bleibt die Anmeldung aus, ist die Polizei – wie im aktuellen Fall – zur Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Versammlungsleitung verpflichtet. Bei Fragen rund um das Thema Versammlungen ist die Kreispolizeibehörde Steinfurt unter der Telefonnummer 02551/15-3130 zu erreichen.
Ibbenbüren: Wieder ein tierischer Einsatz – Polizisten retten gemeinsam mit der Feuerwehr ein Rehkitz

Polizeibeamte der Wache in Ibbenbüren sind jetzt an einem tierischen Einsatz beteiligt gewesen, der glücklicherweise gut ausgegangen ist. Ein junges Reh hatte sich am frühen Dienstagmorgen (12.07.22) offenbar ins Industriegebiet in Westerkappeln verlaufen. Dort geriet es bei der Firma Foto Erhardt an der Straße Gartenkamp zwischen die Gitter eines automatischen Rolltors. So saß das Reh fest. Gegen sechs Uhr am Morgen bemerkte eine Spaziergängerin das Tier in seiner Notlage – und verständigte die Polizei. Diese eilte zur Unglücksstelle und verständigte gleichzeitig die Feuerwehr. Diese befreite das Reh. Dazu mussten die Einsatzkräfte das gesamte Zaunelement auseinanderbauen. Das junge Tier war ziemlich unter Stress und zitterte. Am Ende konnte das Reh aber gerettet werden. Die Feuerwehr brachte es schließlich zu einem Feld und entließ es wieder ins Freie. Eine gelungene Aktion!



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