Greven: Telefonbetrug durch angeblichen paypal-Mitarbeiter
Eine 36-jährige Frau aus Greven ist am Mittwoch (24.06.2026) Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Ein angeblicher Mitarbeiter von Paypal rief die Frau an und sagte ihr, dass es verdächtige Aktivitäten auf ihrem Konto gebe.
Nach einer vermeintlichen Weiterleitung des Telefonats zu einem technischen Support wurde die Grevenerin angeleitet, eine Control-App zu laden und sich anschließend auf ihrem Paypal-Konto einzuloggen. Im weiteren Verlauf wurde die Frau dazu gebracht, einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag zu verifizieren. Kurz darauf wurde das Gespräch beendet und die Frau erkannte den Betrug.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Niemals kontaktiert ein Paypal-Mitarbeiter Sie telefonisch. Geben Sie an unbekannte Personen niemals sensible Daten, wie Benutzernamen, Passwörter, PINs oder ähnliches weiter. Niemals sollten Sie auf Anweisung von Unbekannten eine App auf Ihr Handy oder eine Fremdsoftware auf Ihren PC laden.
Wenn es zu einem solchen Anruf kommt, bei dem angebliche Mitarbeiter von Banken oder Zahlungsdiensten von unregelmäßigen Vorgängen auf Ihrem Konto sprechen: Legen Sie einfach auf! Kontaktieren Sie die Ihnen bekannte Bank oder den Dienstleister über eine Telefonnummer, die Sie selbst raussuchen. Holen Sie sich Hilfe durch Bekannte, Verwandte oder Freunde. Oder wenden Sie sich direkt an die Polizei!
Nordwalde: Betrug – Reservierungsgebühr für Wohnung
Ein 47-jähriger Nordwalder ist Opfer eines Betrügers geworden, der vorgab, eine Wohnung zu vermieten.
Der Nordwalder las im Internet eine Wohnungsanzeige und meldete sich daraufhin bei dem angeblichen Vermieter. Dieser sagte ihm, er sei der erste Interessent und solle einen mittleren dreistelligen Euro-Betrag überweisen, um die Wohnung zu reservieren. Der Unbekannte sendete dem 47-Jährigen ein Foto von sich und Dokumente zu, um seine Glaubwürdigkeit zu unterstützen.
Der Nordwalder zahlte daraufhin das Geld und der angebliche Vermieter versprach daraufhin, einen Mietvertrag aufzusetzen. Einen Tag später meldete sich der Unbekannte erneut und wollte nochmal 450 Euro überwiesen bekommen. Die gesamte Konversation ging über einen Messenger-Dienst. Der Nordwalder versuchte daraufhin, den Mann telefonisch zu erreichen und merkte, dass die Nummer nicht existierte.
Die Polizei warnt vor dieser Masche. Viele Menschen sind auf der Suche nach einer schönen Wohnung zu einem angemessenen Preis. Dem steht oft ein knappes Angebot gegenüber. Diese Not nutzen die Betrüger aus. Sie fordern ihre Opfer auf, angebliche „Sicherheitsleistungen“ zu zahlen. Die Betrüger behaupten auch öfter, sich im Ausland zu befinden. Von dort würden sie alles regeln, eine Besichtigung der Wohnung sei deshalb nicht möglich.
So können Sie sich schützen:
- Seien Sie skeptisch bei Angeboten, die allzu günstig oder zu attraktiv erscheinen.
- Werden Sie hellhörig, wenn ihr Verhandlungspartner sich im Ausland befindet und Sie gar nicht persönlich treffen möchte.
- Zahlen Sie niemals vor einem persönlichen Treffen für eine angebotene Wohnung eine Kaution oder eine andere Art von Vorauszahlung. – Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
- Nutzen Sie die Bilder-Rückwärtssuche einer Suchmaschine im Internet. So findet man oft die passende Wohnung in Echt, die dann an ganz anderer Stelle zum Verkauf, zur Vermietung oder als Ferienwohnung angeboten wird.
Wenn Sie Opfer einer solchen Straftat geworden sind: Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. Falls Sie schon Geld überwiesen haben, kontaktieren Sie Ihre Bank




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