Aus der Polizeimappe…

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(Foto: unsplash - M.Scheffler)

Die Pressestelle der Kreispolizeibehörde hat wieder einiges mitzuteilen:

Fahrradfahrerin in Rheine verletzt

Am Mittwoch (23.06.) kam es gegen 16:35 Uhr auf der Sandkampstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Rheinenserin fuhr mit ihrem Fahrrad in Fahrtrichtung Eschendorf. In Höhe der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring musste sie aufgrund der dortigen Ampel bremsen. Dabei fuhr ein hinter ihr fahrender Mann seitlich auf ihr Fahrrad auf. Die 59-jährige stürzte daraufhin und verletzte sich leicht. Der Radfahrer fuhr weiter, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern. Der Mann war 170 – 175 cm groß, hatte braune nackenlange Haare, trug Arbeitskleidung sowie Kopfhörer. Auf dem Gepäckträger seines Fahrrades befand sich ein Rucksack. Der Radfahrer, sowie auch weitere Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Rheine zu melden, Telefon 05971/938-4215.

Unfall im Begegnungsverkehr in Ibbenbüren

Am Mittwoch (23.06.) kam es gegen 13.30 Uhr im Einmündungsbereich Weberstraße/Münsterstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen sich begegnenden Radfahrern. Eine 27-jährige Ibbenbürenerin fuhr mit ihrem Fahrrad entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, von der Münsterstraße kommend, in Fahrtrichtung Weberstraße. Auf der Abbiegespur kollidierte sie mit einem etwa 10 – 12 Jahre alten Jungen. Beide stürzten zu Boden und verletzten sich. Der Junge war in Begleitung einer Frau, vermutlich seiner Mutter. Diese lehnte eine polizeiliche Unfallaufnahme ab und entfernte sich mit dem Kind ohne einen Austausch der Personalien. Der schwarzhaarige Junge trug eine khakifarbene Jogginghose und fuhr mit einem neongrünem Fahrrad. Zeugen des Unfalls sowie Angehörige des beteiligten Kindes werden gebeten, sich bei der Polizei in Rheine zu melden, Telefon 05971/938-4215

Trickdiebstahl in Lotte

Mit einem Trick hat sich ein Krimineller Zugang zur Wohnung einer älteren Frau an der Ringstraße in Alt-Lotte verschafft. Der Unbekannte gab sich am Samstag (26.06.21) um kurz nach 12 Uhr an der Haustür der Frau als Wasserinstallateur aus. Er behauptete, er müsse dringend etwas an der Wasserversorgung überprüfen. Die Geschädigte, deren Wohnung zu einem Seniorenwohnheim gehört, ließ den Mann herein. Unter einem Vorwand sorgte der Täter dafür, dass sich die Frau im Badezimmer aufhielt. Währenddessen entwendete der Dieb einen dreistelligen Bargeldbetrag aus einem Portemonnaie, das im Schlafzimmer lag. Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Er war groß und schlank, 30 bis 40 Jahre alt und er hatte dunkelblonde Haare. Er trug einen Arbeitsanzug. Er sprach akzentfrei Deutsch. Immer wieder versuchen Diebe, unter falschen Vorwänden in Wohnungen oder Privathäuser zu gelangen, um dort Geld oder Wertsachen zu stehlen. Häufig klingeln die Täter bei älteren Menschen, die alleine leben. Daher warnt die Polizei eindringlich davor, unbekannten Personen Zutritt zu den eigenen vier Wänden zu gewähren. Um sich vor Trickbetrug und Trickdiebstahl zu schützen, sollten folgende Dinge beachtet werden:

   - Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür an - etwa durch 
     den Türspion oder durch einen Blick aus dem Fenster. Wenn Sie 
     die Möglichkeit dazu haben, nutzen Sie eine Türsprechanlage.
   - Öffnen Sie die Haus- oder Wohnungstür nicht, wenn Unbekannte 
     geklingelt haben.
   - Fordern Sie von Personen an Ihrer Haustür den Dienstausweis und 
     prüfen Sie diesen sorgfältig.
   - Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie bestellt haben oder die 
     vom Vermieter oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
   - Ziehen Sie bei unbekannten Besuchern Angehörige oder Nachbarn 
     hinzu. Oder bestellen Sie die Person zu einem späteren Termin, 
     wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
   - Wehren Sie sich gegen zudringliche Personen energisch. Machen 
     Sie laut auf sich aufmerksam, um Hilfe zu erhalten, zeigen Sie 
     abweisende Gestik und Mimik.
   - Wenn Sie befürchten, Opfer einer Straftat zu werden, wählen Sie 
     den Polizeinotruf: 110.

Im Fall des Bargeld-Diebstahls in Alt-Lotte nimmt die Polizei in Ibbenbüren Hinweise von Zeugen entgegen unter Telefon 05451/5914315.

Verkehrsunfallflucht in Nordwalde

Am Donnerstag (24.06.) wurde auf dem Parkplatz Am Bahnhof 12 ein Fahrzeug beschädigt. Der weiße Audi A 1 war in der Zeit von 08.50 Uhr bis 13.30 Uhr auf dem Bahnhofsparkplatz abgestellt. In diesem Zeitraum wurde das Fahrzeug im rechten Heckbereich beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher hat sich von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Es werden Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben oder die sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher geben können. Hinweise bitte an die Polizei in Greven unter Telefon 02571/9284455.

Verkehrsunfallflucht in Lotte

Am Mittwoch (23.06.) wurde an der Danziger Straße 7 in Büren ein dort abgestelltes Fahrzeug durch einen unbekannten Verursacher beschädigt. Der blaue Opel Astra wurde im Zeitraum von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr an der kompletten rechten Fahrzeugseite beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt etwa 2.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dieser Unfallflucht aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise zum Unfallverursacher bitte an die Polizei in Ibbenbüren, Telefon: 05451/5914315.

Brand in Einfamilienhaus in Ibbenbüren

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Straße „An der Zechenbahn“ sind am Sonntagabend (27.06.21) gegen 18.00 Uhr zwei Personen durch das Einatmen von Rauchgas leicht verletzt worden. Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Das Feuer brach ersten Erkenntnissen zufolge in einer Küche im Obergeschoss des Hauses aus. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Das erste Obergeschoss sowie das Dachgeschoss sind vorerst nicht mehr bewohnbar. Eine Bewohnerin hatte sich mit ihrem Kind frühzeitig ins Freie retten können. Zwei weitere Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten medizinisch behandelt werden. Hinweise auf die Brandursache liegen derzeit nicht vor. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge im hohen fünfstelligen Euro-Bereich.

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