Auf der Hollinger Bühne geht’s wieder heiß her…

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…und hinter den Kulissen noch viel heißer, wenn nämlich Leberflecken entdeckt werden wollen oder festgestellt wird, „dat de Aolle noch ganz schön Füer in’t Gatt häff“. Wenn Seidenwäsche sogar in einer Pillendose ausreichend Platz findet oder Spezialschnaps dafür sorgt, dass man „kien Been un auk süss nix mehr hauge krigg“.

Eine Inszenierung plattdeutschen Lustspiels, wie es seit Jahrzehnten in Hollingen zelebriert wird – und doch immer wieder neu. Nur sechs Rollen gibt es in diesem Jahr, – davon sind gleich zwei Bühnenneulinge dabei: Hubert Albers und Mike Brünenborg haben sich perfekt in die Riege der „alten Hasen“ eingereiht und sorgen immer wieder für Lacher im Publikum. „Man muss immer auch ein Stück weit sich selber spielen“ so Brünenborg, während Albers, der in seiner Rolle mächtig „unter dem Pantoffel steht“, das weit von sich weist.

Dieter Fontein, Monika Weischer, Katrin Schenk und Monika Lanfer sind die weiteren Darsteller des turbulenten Dreiakters. Kurz zur Geschichte: Ingrid fliegt nach Mallorca, Friedhelm muss natürlich mitwollen, für Opa ist während der zwei Wochen ein Platz im Altenheim (schon mal zur Probe) besorgt. Tochter Bärbel wird bei Tante Klara in Hannover untergebracht, – so der Plan. Dass es dann tatsächlich ganz anders kommt, verwundert nicht.

Was die „Stimme aus dem Jenseits“ noch so alles zu erzählen weiß, und warum „Viagra bloß Fridaggs“ genommen wird: an den kommenden drei Wochenenden samstags und sonntags jeweils um 16 Uhr im Saal der Gaststätte Wältermann….

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