Gewaltsam aus der Verankerung gerissene, verbeulte Mülleimer, gab es schon immer und wird es weiterhin geben. Was sich geändert hat? Bislang wurden die beschädigten Behältnisse aussortiert und entsorgt. Verschwendung von Material, Ressourcen und Steuergeldern, denn die Entsorgung kostet und die Neuanschaffung natürlich noch viel mehr. Eine kreative Projektgruppe der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) unter der Leitung von Brigitta Bröcker hat dich nun der vermeintlich altersschwachen Mülleimer angenommen. Häufig war es der Gitterboden, der gerichtet und befestigt werden musste, vielfach musste auch einfach nur ausgebeult werden. Diese Arbeuten haben die fleißigen Hände vom Baubetriebshof übernommen.
Für die malerische Gestaltung waren dann die Mädchen der Projektgruppe zuständig und deren Arbeiten sind gelungen, davon konnten sich Betina Loddenkemper, Klimabeauftragte der Stadt Emsdetten und Ralf Deupmann, Stadtgärtner beim Baubetriebshof, jetzt überzeugen.
Loddenkemper lobte ausrücklich den Gedanken der Nachhaltigkeit, Wiederverwertung, – man muss nicht immer gleich alles wegschmeißen. Die Mülleimer werden jetzt im Umfeld der Schule wieder eingesetzt.
Mit dem Gymnasium Martinum ist aktuell schon eine weitere Schule im Boot, hier werden durch durch in sich aufbauende Motive mehrere Eimer, die dann zusammenhängend stehen sollen, thematisiert.




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