AOK rät zu einem bewussten Konsum während der Feiertage

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(Foto: AOK)

Bunte Eier gehören für viele Menschen im Kreis Steinfurt zu Ostern dazu. Ob hart, mittel oder weich gekocht ist dabei eine Frage des Geschmacks. Die Vielfalt bei Ostereiern ist alljährlich groß. Es gibt sie gefärbt, bemalt oder beklebt. Diese Vielfalt passt gut zur Vielseitigkeit von Eiern: Kaum ein Lebensmittel ist so variabel in der Küche einsetzbar wie das Ei. Es schmeckt gekocht, gebraten, als Rührei und Omelett, eingelegt, gefüllt, pochiert oder ‚verloren‘ – die Liste der möglichen Zubereitungen ist lang. „Eier sind ideale Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoff-Lieferanten. Das enthaltene Eiweiß ist gut verdaulich und kann sehr gut vom Körper verwertet werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Dirk Pisula.

Eier bereichern den Speisezettel des Menschen schon seit mehr als 2.000 Jahren. Und die Liste der Vitamine, die ein Ei enthält, kann sich sehen lassen: Vitamin A, B, D, E und K. Hinzu kommen Folsäure und Biotin sowie die Spurenelemente Eisen und Zink.

Doch wie viele Eier sind gesund? Aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Zusammenhang mit Krankheitsrisiken kann derzeit keine Obergrenze für den Verzehr von Eiern abgeleitet werden. Maßvoll genossen, können Eier den Speiseplan ergänzen und Bestandteil einer vollwertigen Ernährung sein. „Wenn also gesunde Menschen zu Ostern mehrere Eier essen, ist das gesundheitlich wohl nicht bedenklich“, so Pisula. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal zwei bis drei Eier pro Woche, einschließlich der Menge, die man über eihaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Kuchen aufnimmt.

Und wie ist es mit der Lagerung und Haltbarkeit? Eier werden in Deutschland nicht gewaschen, sondern nur trocken abgebürstet. So bleibt die natürliche Schutzschicht gegen Keime erhalten. 18 Tage (ab Legedatum) dürfen die Eier im Handel ungekühlt angeboten werden. „Da Eier aber empfindliche Lebensmittel sind, sollte man sie nach dem Kauf möglichst im Kühlschrank lagern, idealerweise bei maximal sieben Grad“, empfiehlt Pisula. Werden gekühlte Eier gekauft, sollten diese sich beim Transport möglichst nicht erwärmen können. Denn dann bildet sich Kondenswasser auf der Schale, was das Eindringen von Keimen durch die Poren der Schale begünstigt. Weil die Schale durch ihre Poren luftdurchlässig ist, sollten Eier immer getrennt von stark riechenden Lebensmitteln gelagert werden, da sie sonst deren Geruch annehmen. Am besten also im Eierkarton oder in einer separaten Aufbewahrungsbox in den Kühlschrank stellen.

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