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Dienstag, September 15, 2026
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Am Ende ein verdienter Sieg für das Potsdamer Team – Am Sonntag geht’s nach Hagen

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Alles in allem war es am Ende ein verdienter Sieg für den VfL aus Potsdam. Emsdetten war bemüht, keine Frage, hat gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Den Emsdettener Handballern sind einfach zu viele Fehler unterlaufen, individuell aber auch als Mannschaft. – Zugegebenermaßen Fehler, die durch den Gegner erzwungen wurden. Emsdetten hat kaum in sein eigenes Spiel gefunden, weil sie nicht gelassen wurden. Vorbei sind die Zeiten der dritten Liga, in der man praktisch Narrenfreiheit genossen hatte, jedem Sparingspartner das Spiel, die Handschrift des Trainers Lennart Lingener aufdrücken konnte.

Da kann dann auch ein sonst so sicherer Rückhalt wie Oliver Krechel mal einen nicht ganz so guten Tag haben, wie sonst häufig. – Die Leistung war OK – halt nur nicht so überragend wie man bislang von ihm verwöhnt wurde. Potsdam hat häufig auch mal unerwartet aus der zweiten Reihe abgeschlossen.

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Lediglich Rechtsaußen Yannick Terhaer konnte seine gute Form bestätigen, verwandelte vier Siebenmeter, baut damit seine 100 %-Quote weiter aus – und auch bei seinen fünf Treffern vom Feld, aus dem Spiel heraus agierte er mit einer für jeden Gegner beängstigen Sicherheit.

Beim Spiel der Münsterländer gegen die Brandenburger waren einige Parallelen zum Spiel des TV Emsdetten am Wochenende zuvor in Ferndorf erkennbar. In Ferndorf hatte man nach zwölf Minuten mit 3:6 hinten gelegen, schaffte dann einen sechs-Tore-Lauf und plötzlich lag man mit 9:6 in Führung. Diese Konstellation konnte man aber nicht beibehalten. Zum Ende hin gab es fünf Minuten, in denen die Emsdettener völlig eingebrochen sind – für jeden unerklärlich.

Ähnlich war es gestern in der EMS-Halle. Zur Halbzeit lag Emsdetten mit vier Toren zurück (16:20), in der zweiten Hälfte dann 15 starke Minuten und es gelang eine zwischenzeitliche 28:26 Führung. Wieder hatte man sechs Zähler gutgemacht. Gleichzeitig muss man aber auch feststellen, dass es nicht gelungen ist, in fast zwei Minuten, in denen man in doppelter doppelter Überzahl spielte, weil Potsdam fast zeitgleich eine rote Karte und eine Zweiminutenstrafe erhalten hat, diesen personellen Überhang zu nutzen um das eigene Torkonto aufzustocken.

Am Ende dann wieder der Einbruch in den letzten fünf Minuten. Budelmann ans Außennetz, Tobeler an den Pfosten, Terhaer an den Pfosten – auf Emsdettener Seite gelingt kaum noch etwas, während die Potsdamer am Ende mit drei Toren davon ziehen – 31:34. Damit gehört Potsdam jetzt zu den vier Mannschaften in der 2. Handball-Bundesliga mit 6:0 Punkten – verlustpunktfrei.

Ein weiteres Team aus diesem Quartett ist der VfL Eintracht Hagen. Hagen hat zudem ein beachtliches Torverhältnis, hat in drei Spielen in Summe 35 Treffer mehr erzielt als die Gegner. Und ausgerechnet dieser VfL Eintracht Hagen ist der nächste Gegner des TV Emsdetten.

Emsdetten ist aktuell das einzige Team der Liga, welches trotz negativen Punkten (2:4) noch ein positives Torverhältnis (91:90) hat. Diese Momentaufnahme der aktuellen Tabelle darf aber ruhig ganz schnell wieder vergessen werden. Wichtig ist, am Sonntag in Hagen nicht völlig unter die Räder zu kommen. Das Trainergespann tut gut daran, in dieser Woche an den erkennbaren Parallelen der letzten Spiele zu arbeiten. AllesDetten wird, wie gewohnt, mit dem MDG-LiveTicker die daheimgebliebenen Fans informieren! Der Ticker ist dann wieder über das Banner auf der Startseite erreichbar.

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