Am Ende der verdiente Sieger

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(Foto: Thorsten Fisseler)

Der VfL Eintracht Hagen, Aufsteiger in die 2. Bundesliga und da überraschend nach sieben Spieltagen mit nur drei Minuspunkten auf Platz 2 muss in Emsdetten Federn lassen.

32:28 (16:15) gewinnt der TV Emsdetten vor 1.115 Zuschauern in der EMS-Halle in einem spannenden, hart umkämpften, teilweise zerfahrenen Spiel mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Innerhalb von vier Minuten zuckten die Unparteiischen gleich drei Mal die rote Karte und setzten damit natürlich Maßstäbe an denen man sich weiter hätte messen müssen.
Letztlich hatte die Truppe um Mannschaftskapitän Marcel Schliedermann, die ja jetzt um Darko Dimitrievski und Rene Mihaljevic dezimiert war, sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Mit einem Tor vorne in die Halbzeitpause und in der zweiten Spielhälfte stehts zwei, drei Torne vorne, wurden Erinnerungen an das Spiel gegen Gummersbach an gleicher Stelle wach. Man hatte über 50 Minuten das Spiel bestimmt und geführt, in den Schlußminuten aber dann doch alles aus der Hand gegeben.

Sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten bis zu dem Moment war Oliver Krechel. Er zeigte zehn Paraden, konnte an die hervorragenden Leistungen der vergangenen Spiel anknüpfen. Klasse Leistung auch von Gabor Langhans, Robin Jansen, Marcel Schliedermann. Für die letzten zwölf Minuten kam Maurice Paske zwischen die Pfosten, der in dieser kurzen Zeit gleich fünf 100 %ige der Hagener vereiteln konnte. Diese Leistung kombiniert mit einer starken Schlußphase von Jakob Schwabe und am Ende hatten die Emsdettener mit vier Toren mehr den Sieg heimgefahren. Der Schlusspfiff ist schon unter den Gesängen der Emsdettener Fans untergegangen.

In der Tabelle bedeutet das, dass Hagen von Platz 2 auf Platz 4 zurückgefallen ist und der TVE mit einem Sprung von 14 hoch auf 10 den Kontakt zum Tabellenmittelfeld behält.

Am Wochenende steht jetzt ein Gastspiel beim ThSV Eisenach an.

Maurice Paske   (für 12 Minuten eingesetzt) 5 Paraden
Oliver Krechel   10 Paraden
Yannick Terhaer   4 Tore, davon 2 verwandelte Strafwürfe
Darko Dimitrievski   rote Karte in der 27. Minute
Jakob Schwabe   5 Tore, 1 Zeitstrafe
Marcel Schliedermann   5 Tore, 1 Zeitstrafe
Dirk Holzner   6 Tore, davon 2 verwandelte Strafwürfe
Robin Jansen   4 Tore
Rene Mihaljevic   rote Karte in der 25. Minute
Anton Runarsson
Gabor Langhans   8 Tore
Maximilian Nowatzki

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