AllesDetten zu Gast bei… Ernst Reiling

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Er ist der heimliche Bürgermeister von Reckenfeld: Ernst Reiling. Wer in diesem ca. 8.500 Einwohner zählenden Stadtteil von Greven ein Problem hat, der geht am besten direkt ins „kleine Rathaus“. Der gebürtige, heute 79-jährige Havixbecker ist mittlerweile Rentner, war zuvor als Verlagsangestellter unterwegs, kennt jede Universität in Deutschland, Österreich und der Schweiz, – ihn zog es aber immer wieder zurück in ’sein‘ Reckenfeld.

Mit elf Jahren ist Reiling nach Reckenfeld gekommen, hat beim SCR Fußball gespielt und war Meßdiener in St. Franziskus. Reiling hat mit angesehen, wie Reckenfeld mit den Jahren gewachsen ist. „Aus dem Ruhrgebiet sind viele hierher gezogen.“

Reckenfeld ist kein Ort mit Jahrhunderte alter Historie wie sie zum Beispiel Emsdetten vorzuweisen hat. Reckenfeld gibt es erst seit gut 100 Jahren. Und was Reiling so besonders an dieser ‚Trabantenstadt‘ von Greven gefällt, dass Reckenfeld so schön bunt ist, der Zusammenhalt ausgeprägt hoch ist.

Reiling ist in Reckenfeld als „Kümmerer“ bekannt, das „kleine Rathaus“ ist Anlaufstelle für Alle. Hier gibt es nicht nur die gelben Säcke (die während der Stunde, in der AllesDetten vor Ort war, gleich mehrfach angefragt wurden), hier ist der rüstige Rentner auch schon mal behilflich, wenn es um das Ausfüllen von Formularen geht. Steht ständig mit dem „großen Rathaus“ in Greven in Verbindung, vermittelt Termine, hilft bei Behördengängen.

Fotos zeugen von einem netten Pläuschchen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ehemaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft oder dem Bundesminister Peter Altmeier.

Ein langer Kampf sei es gewesen, eine durchgehende Beleuchtung an der Verbindungsstraße von Reckenfeld nach Greven zu bekommen. Langfristiges Ziel ist es, und von der Umsetzung ist er überzeugt, dass Reckenfeld eine weiterführende Schule erhält.

Reiling hat schon viel für Reckenfeld erreicht und auch noch eine Menge Visionen die früher oder später Realität werden könnten.

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