Sorgen, Probleme und Unterstützungsbedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen in der Palliativversorgung.
Advance Care Planning ist ein differenzierter Prozess der Vorausplanung, der weit über das bloße Abfassen einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht hinaus geht.
Wichtiger Unterschied und Voraussetzung ist, dass Vorausplanende sich den Fragen und Tabuthemen des Lebensendes gezielt öffnen und über diese mit Gesprächsbegleitern und ihrer Umgebung offen kommunizieren, statt nur ein schriftliches Dokument ausfüllen.
Moderne Advance Care Planning Modelle aus den angelsächsischen Ländern können Patientenautonomie auch in palliativen Situationen fördern. In Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen sind sie bereits eine Krankenkassenleistung. Ärzte können diesen Prozess fördern und begleiten.
Am Mittwoch, 15. November 2023 um 17 Uhr findet hierzu im Ballenlager in Greven eine palliativmedizinische Fortbildung statt. Nach der Begrüßung durch Michael Kreft, Leiter des Hospiz „haus hannah“ in Emsdetten, wird Dr. Joachim Kamp eine Einführung in die Thematik geben, bevor Dr. Christoph Gerhard, Leiter des Kompetenzzentrums Palliativmedizin an der Universität Duisburg-Essen, den Hauptvortrag hält. Anschließen bleibt ausreichend Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. Informationsstände geben weitere Möglichkeit, sich sachkundig zu machen.




Das finde ich eine sehr gute Sache.
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