Jedes Jahr erhalten rund 65.000 Menschen in Deutschland die Diagnose Darmkrebs – damit gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Die Behandlung erfolgt meist in Zentren, beispielsweise im zertifizierten Darmzentrum am UKM Marienhospital Steinfurt. Die gute Nachricht: Wird der Darmkrebs früh erkannt, ist er gut behandelbar.
Im Rahmen der Abendvisite am 12. März 2024 um 19.00 Uhr in Emsdetten erläutern Chefarzt Dr. Reiner Schürmann (Leiter des Darmzentrums, Klinik für Chirurgie: Allgemein- und Viszeralchirurgie) und Chefarzt Privat-Dozent Dr. habil. Tobias Nowacki (Klinik für Innere Medizin: Gastroenterologie) zunächst die Vorteile regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen. Werden rechtzeitig die gutartigen Krebsvorstufen erkannt und während einer Darmspiegelung abgetragen, kann die Entstehung eines bösartigen Tumors verhindert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf dem Enddarmkrebs in Bezug auf den Dickdarmkrebs.
Die Experten stellen zudem Therapiemöglichkeiten bei Enddarmkrebs im letzten Abschnitt des Dickdarms (Rektumkarzinom) vor. Diese richten sich unter anderem nach der Tumorgröße. Neben dem chirurgischen Eingriff spielen Chemotherapie und Strahlentherapie eine wichtige Rolle, ebenso wie regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen.
Die Abendvisite wird in Kooperation mit der Volkshochschule Emsdetten, Greven Saerbeck und der Familienbildungsstätte Steinfurt durchgeführt. Der Vortrag beginnt um 19.00 im Seminarraum der vhs am Bahnhof, Hengeloplatz 9, 48282 Emsdetten. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich. Dies geht in Geschäftsstelle der Volkshochschule unter T 02572 96037-0 oder im Internet unter www.vhs-egs.de.




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